Soziale Vielfalt auf der Vogelstang

Neu angelegter Stadtteil

Die Vogelstang entstand während der Wohnungsnot in den 60er-Jahren. 1965 beschloss der Gemeinderat aufgrund des Wohnungsmangels in Mannheim, zwischen Käfertal, Wallstadt und der B38 neuen Wohnraum zu schaffen. So entstand diese einzigartige Mischung aus Hochhäusern, Mittelhochbau und Einfamilienhäusern, die für eine soziale Durchmischung sorgen sollte. 1982 war das Wohngebiet mit 5500 Wohnungen schließlich weit gehend errichtet.

Einkaufen

Bereits 1969 wurde das Einkaufszentrum Vogelstang-Center eingeweiht. Hier finden die Vogelstängler Waren in allen Bedarfsbereichen wie etwa mehrere Bäcker, eine Buchhandlung und einen Optiker. Auch entlang der Spreewaldallee sind einige Geschäfte angesiedelt, die das Angebot komplettieren. Dadurch erreicht die Vogelstang eine hohe Kaufbindungsquote, was bedeutet, dass deutlich mehr Menschen hier einkaufen als wohnen.

Naherholungsmöglichkeiten vor der Tür

Mit der Trabantenstadt wurde ein Naherholungsgebiet mit zwei Seen geplant, das heute eine Sportanlage, einen Reiterhof, zwei Kleingartenanlagen und Tennisplätze umfasst. Hier wurde an Kinder und Jugendliche gedacht: Neben sieben Kindertagesstätten und je einer Schule jeden Schultyps gibt es einen Fußballplatz, eine Beachvolleyball-Anlage und eine Skating-Anlage im nahe gelegenen Bürgerpark. Auch ein Hallenbad und die Filiale der Stadtbibliothek zählen zur Grundversorgung.

Passend zur allgemeinen kulturellen Vielfalt auf der Vorelstang besuchen die Vogelstang-Schule 500 Schüler aus mehr als 20 Ländern.Bereits seid 2011 ist die Schule eine Ganztagseinrichtung, die 2016 mit dem Mannheimer Bildungspreis ausgezeichnet wurde.

Dazu, dass sich auch die jüngsten Bürger im Stadtteil Vogelstang wohlfühlen, soll auch der Spielplatz am Gothaer Weg beitragen. Die Stadt Mannheim hatte ihn erst 2014 sarniert, wobei im Vorfeld auch Ideen und Anregungen von Kindern miteinbezogen wurden.

Wichtige Downloads