Innenstadt/Jungbusch - 144 Quadrate und 150 Nationen zwischen Rhein und Neckar

Quadratische Wurzeln

Die Innenstadt ist nicht nur Zentrum des heutigen Mannheims – hier liegen auch die Wurzeln der Stadt. Mit der Gründung der Stadt Mannheim im Jahr 1607 wurden die Straßenverläufe so geplant, dass das heute berühmte Schachbrett mit den 144 Quadraten entstand. Am Rande dieses Schachbretts liegt das Mannheimer Schloss, das mit 440 Metern Länge eines der größten Feudalbauten Europas ist. Der Jungbusch ist 1870 durch die gründerzeitliche Erweiterung der Stadt entstanden. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wohnten im Handelshafengebiet Kaufleute, Reeder und Kapitäne.

Jungbusch und Quadrate = Innenstadt

Der Jungbusch wandelt sich seit einigen Jahren. Das frühere Rotlichtviertel wird ein multikulturell geprägtes, quirliges Szeneviertel. Studierende, junge Familien und Arbeiter wohnen hier gut nachbarschaftlich dicht beieinander. Ein installiertes Quartiermanagement unterstützt und fördert diese positive Entwicklung.

Auch die Quadrate multikulturell geprägt: 150 Nationen leben hier zusammen. Ein hohes Maß an Toleranz und Weltoffenheit kennzeichnet die Mannheimer.

Wohnen und Einkaufen

Die Innenstadt ist als Stadtzentrum ein wichtiger Wohnstandort. Die Mannheimer City ist aber auch der bedeutendste Einzelhandelsstandort in der Metropolregion. Mannheim ist außerdem die Stadt der kurzen Wege: Arztpraxen, universitäre Einrichtungen, Geschäfte, Banken, Ämter und vieles mehr liegen innerhalb von 3,5 Quadratkilometern. Auch in kultureller Hinsicht haben die Quadrate einiges zu bieten.

EKI als Rahmen

Den Rahmen für die Entwicklung in der Innenstadt bietet das Entwicklungskonzept Innenstadt, das in einem kontinuierlichen Diskussions- und Planungsprozess in den letzten Jahren gemeinsam entwickelt wurde. Mehr Informationen über die Planungen und Ziele der Stadtteilentwicklung finden Sie in den Stadtteilzielen Innenstadt, zusammen mit Hinweisen zu allen Planungen und Beschlüssen.

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