Riesa

Das sächsische Riesa hat einen Namen als Sportstadt. Hier finden internationale Großveranstaltungen statt, Riesa fördert Nachwuchs und Breitensport. Austragungsort von Wettbewerben ist die Erdgas-Arena mit WM-Sporthalle, Schwimmhalle und Leichtathletikstadion. Drachenbootrennen locken zudem Sport-Teams und Zuschauer zu Hafencup und Festival.

Eingebettet ins malerische Elbland bietet die Stadt echten Naturgenuss, ob auf den Elbradwegen, den Elbwiesen oder bei Schiffsfahrten. Als Symbol für die Kraft der Natur steht hier Europas größte gusseiserne Skulptur „Elbquelle“, kreiert von Jörg Immendorf. Historisch: das Rathaus. Der Bau ging aus einer mittelalterlichen Klosteranlage hervor. Einst Stahlstadt hat Riesa sich neue wirtschaftliche Standbeine geschaffen – von Chemie bis Elektronik, auch in der traditionsreichen Riesaer Nudelherstellung. Exklusiv besitzt die Stadt ein Nudelcenter mit integriertem Nudelmuseum. Mit Musik aller Genres, Ausstellungen, Workshops und der Sommerakademie ist Riesa eine lebendige Kulturstadt. Die Neue Elbland Philharmonie bietet anspruchsvolle sowie unterhaltende Symphonik.

1986 äußert Mannheim gegenüber der Ständigen Vertretung der DDR in Bonn Interesse an einer Verbindung mit einer Stadt in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik. Ein Jahr später besucht Mannheims Oberbürgermeister Riesa. Daraufhin folgen offizielle Besuche und Gegenbesuche. 1988 wird die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Nach der Wende beginnt ein reger Besuchsverkehr zwischen Bürgerinnen und Bürgern beider Städte. Die Stadtverwaltungen tauschen sich aus, Mannheim hilft beim Aufbau einer kommunalen Selbstverwaltung. Besonders bei Kultur und Sport ist der bürgerschaftliche Austausch sehr lebendig: Kirchengemeinden, Bürgervereine und Schulen pflegen enge Kontakte. Im Jahr 2010 wird der Mannheimer Platz in Riesa eingeweiht.

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