Städtisches Krankenhaus und Volksküche

Die Stadt übernimmt 1806 das Gebäude des ehemaligen Karl-Borromäus-Spitals und errichtet hier das erste städtische Allgemeine Krankenhaus in R 5. Dieses ist Ende des 19. Jahrhunderts das größte seiner Art im Großherzogtum Baden. Doch bald reichen auch die 500 Betten bei weitem nicht mehr aus, denn Mannheim expandiert zur Großstadt. 1922 ist der Neubau des Krankenhauses am rechten Neckarufer fertiggestellt. In den alten Gebäuden in R 5 – zu dem Stammhaus aus dem 18. Jahrhundert gesellen sich Anbauten aus dem 19. Jahrhundert – werden städtische Ämter untergebracht. Die wenigen Gebäudereste des alten Krankenhauses, die den 2. Weltkrieg überdauern, werden 1991/92 nach Plänen der Heidelberger Architekten Paulo Joest und Horst Walther in den Neubau des Instituts für Deutsche Sprache integriert.
 

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