Friedrichsplatz

Auf den weitläufigen Flächen rund um den Wasserturm legt der Stadtgärtner in den 1890er Jahren einen Schmuckplatz an als Eingangsportal für die vornehme östliche Stadterweiterung. Das Areal wird nach 1899 gänzlich neu gestaltet. Die Pläne für die Grünanlagen und die umgebenden Arkadenbauten liefert der renommierte Berliner Architekt Bruno Schmitz (1858-1916). Dieser hatte zuvor durch den Gewinn eines Wettbewerbs auch schon den Auftrag zum Bau des Rosengartens erhalten. In dem Ensemble aus gärtnerischer Anlage, Pergola und Wasserbecken mit Kaskade und Fontäne verbindet sich Jugendstil-Ornamentik mit Elementen barocker Planung. Die Benennung des Platzes erfolgt nach dem regierenden Großherzog Friedrich I. Die später geplante Errichtung eines monumentalen Denkmals zu Ehren des 1907 verstorbenen Landesvaters vereitelt der 1. Weltkrieg ebenso wie den Bau des als Pedant zum Rosengarten auf der Südseite des Platzes vorgesehenen Museums.
 

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