Elisabethschule

Mit dem „Aufruf zur Gründung einer höheren Lehranstalt für unsere Töchter“ tritt 1860 eine Initiative renommierter Mannheimer Bürger um den späteren Oberbürgermeister Eduard Moll (1814-1896) an die Öffentlichkeit. Die Aktion wird ein großer Erfolg – binnen drei Jahren kann genügend Kapital gesammelt werden, um am 18. Mai 1863 die private „Mannheimer Töchterschule“ zu eröffnen. In ihren ersten Jahren ist die Schule im Schloss untergebracht. 1905 erfolgt der Umzug in das neu errichtete Schulhaus in D 7, 8. Im Sommer 1908 verlassen die ersten Abiturientinnen nach der Erweiterung der Oberstufe die Anstalt, die 1910 nach der Mutter Goethes in Elisabethschule umbenannt wird. Mit der Einführung der Koedukation kommt 1974 das Ende der reinen Mädchenschule: Seither werden am Elisabeth-Gymnasium sowohl Jungen als auch Mädchen unterrichtet.
 

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