Als Planstadt hatte Mannheim zunächst nur wenige Bewohner und war von Beginn an darauf angewiesen, Einwanderer aus aller Herren Länder anzuziehen. Diese konnten im 17. Jahrhundert nur durch außerordentlich großzügige Privilegien angelockt werden. Vergleichsweise großzügige religiöse Toleranz und Kulturvielfalt wurden daher zu einem Markenzeichen der jungen Stadt.

Doch dieses Grundklima ließ sich nicht ohne Trübungen und Brüche über 400 Jahre aufrecht erhalten. Auch in Mannheim gab es – der allgemeinen historischen Entwicklung entsprechend – immer wieder Zeiten, in denen Minderheiten verfolgt wurden.
 

Migration - Toleranz - Verfolgung

Zu diesem Thema finden Sie an folgenden Orten entsprechende Tafeln

  • Altes Rathaus und Untere Pfarrkirche St. Sebastian G1
  • Amt für Lastenausgleich C7, 1-4
  • Hauptbahnhof
  • Hugenotten - Bierbraukunst und Wirtshäuser P2, 12
  • Jüdische Schule K2, 6
  • Jüdischer Friedhof F7
  • Jüdisches Waisenhaus R7, 24
  • Kanzlei von Max Hachenburg B2, 10
  • Kapuzinerkloster N5
  • Kirchenunion von 1821 R2
  • Konkordienkirche R2
  • Kurpfalzbrücke - Schiffsbrücke über den Neckar
  • Marktplatz - Untere Pfarrkirche - Altes Rathaus G1
  • Max-Grünewald-Platz - Hauptsynagoge F3
  • Max-Grünewald-Platz - Juden in Mannheim F3
  • Quadrat G 7 - Multikulturelle Vielfalt G7, 4a-4f
  • Schillerplatz - Jesuitenkirche B3 – A4, 1
  • Schloss Westflügel - Sondergericht
  • Trinitatiskirche G4
  • Vernichtung und Neubeginn der jüdischen Gemeinde F7
  • Verwaltungsgebäude K7
  • Warenhäuser am Paradeplatz O1
  • Wohnhaus von Henri Clignet T2, 14
  • Zigarrenfabrik Morgenthau A2, 4
  • Ökumenisches Bildungszentrum B5, 19
     
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