Mannheim war 1848 die erste deutsche Stadt, die es „gewagt“ hatte, „der Freiheit eine Gasse zu brechen“, wie es in einer zeitgenössischen Grußadresse der Berliner Stadtverordneten heißt. Damit wurde eine lange demokratische Tradition begründet, die in bürgerliche Vereins- und Parteigründungen, nicht zuletzt aber in die Organisationen der Arbeiterbewegung einmündete. Folgerichtig erwuchs den Nationalsozialisten im „roten Mannheim“ eine starke Gegnerschaft.

Konnten die Frauen und Männer des Widerstands die Diktatur auch nicht stürzen, so gehörten sie doch zu den Trägern des demokratischen Neuanfangs nach 1945.
 

Demokratie - Arbeiterbewegung - Widerstand

  • Arbeitersekretariat S 3, 10
  • Barrikade nahe der „Rheinlust“
  • Bernhardushof K 1, 5
  • Gastwirtschaft "Halber Mond" H 2, 3
  • Gastwirtschaft "Zur Bergstraße" S 4, 8-9
  • Geschäftsstelle der Deutschen Volkspartei C 3, 21-22
  • Gewerkschaftshaus P 4, 4-6
  • Haus der Volksstimme R 3, 14/15
  • Kanzlei von Ernst Bassermann L 2, 12
  • Kaufhaus – Rathaus – Stadthaus N 1
  • Mehlwaage und Preußisches Standgericht 1849 in N 1
  • Passage Rös F 1, 3 bzw. 7 a
  • Schloss, Sondergericht
  • Sozialer Wohnungsbau im Quadrat F5
  • Wohnhaus der Familie Wachenheim C 1, 3
  • Wohnhaus von Karl Mathy O 4, 10
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