Die Sitzung des 78. Gestaltungsbeirats fand am Donnerstag, den 29.01.2026 per Webex-Konferenz statt.
Protokoll der öffentliche Beratung:
TOP 1 Kinderhaus Erlenhof, Neckarstadt-West
Der Gestaltungsbeirat bedankt sich herzlich für die ausführliche und anschauliche Präsentation des Projekts. Die Priorisierung der städtebaulichen Setzung aus wirtschaftlichen Gründen wird akzeptiert. Die städtebauliche Einordnung wurde bereits in konstruktiver Runde umfassend diskutiert und erörtert.
In Bezug auf die Gebäudestruktur empfiehlt der Gestaltungsbeirat, auf ein drittes Obergeschoss zu verzichten und stattdessen die Möglichkeit eines Untergeschosses zu prüfen. Besonders der rückwärtige, dreigeschossige Gebäudeteil erzeugt eine für den Park ungewöhnlich hohe Fassade. Technikräume und Lager könnten sinnvoll im Untergeschoss untergebracht werden. Dadurch sollte sich der „Fußabdruck“ des Gebäudes idealerweise nicht vergrößern um gleichzeitig ein zweigeschossiges Gebäude realisieren, das sich besser in die Umgebung einfügt.
Die Fassadengestaltung sollte in Gliederung und Maßstab weiterentwickelt werden, um den Charakter des Kinderhauses stärker zu betonen. Es wird empfohlen, eine Harmonisierung des Rasters zwischen Laubengang und Fassade anzustreben, sodass ein ausgewogenes und stimmiges Gesamtbild entsteht. Darüber hinaus regt der Gestaltungsbeirat an, die Ausgestaltung eines Laubengangs im Eingangsbereich zu prüfen, um die räumliche und funktionale Qualität des Eingangs weiter zu verbessern.
Der Eingangsbereich des Gebäudes sollte gezielt akzentuiert werden, damit eine eindeutige und einladende Adressbildung entsteht. Die Nutzung des Sportplatzes bietet Synergiepotenziale: Durch die Öffnung und einen direkten Zugang vom Kinderhaus zum Sportplatz kann die räumliche Enge zwischen Gebäude und Einfriedung reduziert werden.
Positiv wird gesehen, dass der Weg zum Kinderhaus bis auf wenige Ausnahmen autofrei bleibt. Bei dessen Gestaltung sind „Leitelemente“ denkbar. Sie sollten jedoch im Einklang mit der gesamten Vorfläche des Jugendhauses entwickelt werden.
Abschließend würdigt der Gestaltungsbeirat das hohe funktionale und soziale Potenzial des Projekts und empfiehlt, die Planung unter Berücksichtigung der genannten Anregungen zu überarbeiten.
Ergebnis: Für die weitere Umsetzung wünscht der Gestaltungsbeirat viel Erfolg und gutes Gelingen. Eine Wiedervorlage ist nicht erforderlich.
TOP 2 Neubau Laug GmbH, Taylor Vogelstang
Die Konzeption der Bebauung des Betriebsgeländes besteht im Wesentlichen aus einem Hauptbaukörper als Betriebshalle sowie eines turmartigen Volumens als Parkpalette.
Die Parkpalette entspricht in Lage und Höhe nicht den Vorgaben des Bebauungsplanes und bedarf einer gesonderten Genehmigung. Durch die Lage am Ende des Grundstückes Richtung Park wird eine große Distanz als Fahrstrecke erzeugt. Der Gestaltungsbeirat hinterfragt die aktuelle Positionierung und bittet um Alternativen. Dieser Baukörper ist an und für sich als leichte Konstruktion in den Perspektiven aufgezeigt. Eine Überfrachtung mit Werbetafeln oder übermäßiger Beleuchtung am Parkrand ist auszuschließen. Es ist zu prüfen, ob ein Stellplatznachweis auch ohne diesen Gebäudeteil erfüllt werden kann. Des Weiteren muss der Hauptbaukörper auch ohne dieses zusätzliche Element eine gewisse Strahlkraft entwickeln.
Der Baukörper ist als einfacher Baukörper konzipiert, im Erscheinungsbild deutlich als Komposition aus Fertigteilen erkennbar. Bei der Fassadengliederung ist auffällig, dass Fensteröffnungen teilweise beliebig zur Hauptstruktur der Fassadenelemente gesetzt sind. Zudem sind mehrere Öffnungselemente im Erdgeschoss aufgezeigt, welche sich in Nuancen unterscheiden beispielsweise durch unterschiedliche Höhen.
Hier wird empfohlen zugunsten einer ruhigeren Fassadengliederung die Anzahl der Elemente zu reduzieren, um einen Rhythmus um eine klare konstruktive Gliederung zu erreichen. Im günstigsten Fall könnte damit auch die Flexibilität der Halle bezüglich der Einteilungen der Funktionsgruppen erhöht werden. Es sollte weiterhin geprüft werden, inwieweit Fensteröffnungen auch zur Belichtung der Halle (Nachhaltigkeitsaspekte Beleuchtung Tageslichtanteil) genutzt werden können oder auch Oberlichter möglich sind, für einen sparsamen Betrieb.
Der Gestaltungsbeirat empfiehlt weiterhin, alternative Fassadenmaterialien zu untersuchen beispielsweise Holzelemente. Die Anordnung von Photovoltaikelementen ist noch nicht weiter dargestellt, sollte aber im Gesamterscheinungsbild der Fußgängerperspektive zurückhaltend angeordnet werden.
Der Außenanlagen können unter Nachhaltigkeitsaspekten (Versickerung, Biodiversität) optimiert werden. Die Freiraumplanung ist im aktuellen Status noch rudimentär abgebildet, kann aber einen wichtigen Beitrag zur harmonischen Setzung der Baukörper liefern. Es sollte die Kompetenz der Landschaftsarchitektur eingebunden werden. Die Lagegunst eines Fitnessraums oder Personal Aufenthaltsraumes wäre zweifelsfrei mit Blick in den Park vorteilhafter, mit entsprechenden Öffnungen zur Parkseite.
Ergebnis: Der Gestaltungsbeirat freut sich auf eine zeitnahe Wiedervorlage.
TOP 3 Neubau Produktionshalle, Taylor Vogelstang
Der Gestaltungsbeirat befürwortet das Projekt „Neubau einer Produktionshalle TaylorVogelstang“ grundsätzlich. Für die weitere Prüfung und Bearbeitung werden folgendeEmpfehlungen ausgesprochen.
1. Städtebau / Setzung
Die städtebauliche Setzung des Baukörpers ist gut nachvollziehbar. Die Betonung des an der Ecke liegenden Eingangsbereichs erscheint schlüssig und wird unterstützt.
2. Fassade / Materialität
Die Ausbildung einer ruhigen Fassade mit klarer Gliederung wird vom Gestaltungsbeiratbefürwortet. Die Verwendung einheitlicher, sich wiederholender Fensterelemente sowie die vorgesehenen Fassadenbegrünungen werden positiv bewertet. Allerdings fällt auf, dass die Darstellung im Rendering nicht mit den vorgelegten Ansichtenübereinstimmt. Insbesondere sind die Fenster der Westfassade, die Ausbildung der Loggiasowie die in der Beschreibung erwähnte Aluminiumsandwichfassade in der Visualisierungnicht eindeutig ablesbar.
Der Gestaltungsbeirat empfiehlt, im Zuge der Weiterbearbeitung besonderes Augenmerkauf das Fugenbild der Aluminiumelemente zu legen.
Die Westansicht sollte insgesamt weiter beruhigt werden. Darüber hinaus wird empfohlen, die vorgeschlagene Fassadenbegrünung auch auf die Nord- und Ostfassade auszuweiten bzw. dortweiterzuentwickeln.
Eine Erhöhung der Attika im Bereich der Eckbetonung erscheint nicht erforderlich. Es wird darauf hingewiesen, dass eine solche Maßnahme das Fassadenbild bzw. das Fugenrasterstören könnte.
3. Freiraum / Vorplatz
Bei der Gestaltung des Vorplatzes sollte auf eine möglichst hohe Versickerungsfähigkeit der Oberflächen geachtet werden. Gegebenenfalls kann eine „grüne Fuge“ vorgesehenwerden, mit dem Ziel, versiegelte Flächen zu minimieren.
Ergebnis: Der Gestaltungsbeirat ermutigt Bauherrschaft und Planverfassende, die Idee einesruhigen, klar gegliederten Baukörpers konsequent weiterzuverfolgen. Eine Wiedervorlage ist nicht erforderlich.
Die Sitzung des 80. Gestaltungsbeirats fand am Donnerstag, den 23.07.2026 im HAIFA 2 (EG), des Technischen Rathauses statt.
Protokoll der öffentliche Beratung:
TOP 1 Neubau 125 Ma KiTa, Rheinau
Die vorhandene Situation zeichnet sich durch eine hohe städtebauliche und freiräumliche Qualität aus. Der bestehende Kindergarten fügt sich gut in das Grundstück mit seinem wertvollen Baumbestand ein und bildet über seine Materialität zusammen mit den Nebengebäuden ein harmonisches Ensemble. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Gestaltungsbeirat, die Weiternutzung sowie eine optionale Aufstockung des Bestandes intensiv zu prüfen.
Sollte der Neubau weiterverfolgt werden, ist es städtebaulich nachvollziehbar, diesen in seiner Ausrichtung an der umliegenden Wohnbebauung zu orientieren. Allerdings ist die Ausdifferenzierung des vorgeschlagenen Baukörpers zu überprüfen. Der geplante Vorbereich der Kita erscheint als Auftakt nicht ausreichend, auch sollte die räumliche Überlagerung des Eingangsbereichs mit dem ruhenden Verkehr kritisch untersucht und entflochten werden.
Bezüglich der inneren Organisation ist die Orientierung innerhalb der Kita zu optimieren. Es ist wünschenswert, beim Eintreten einen großzügigen, einladenden Eingangsbereich zu erhalten, der einen direkten Blickbezug und Durchgang zum Freibereich ermöglicht. Zudem ist die vertikale Erschließung der oberen Gruppenräume funktional zu überprüfen. Die Fassaden erscheinen derzeit noch sehr stark vom benachbarten Wohnungsbau geprägt. Eine stärkere gestalterische Eigenständigkeit als Bildungseinrichtung wird empfohlen. Die Gruppenräume sind deutlich großzügiger zu belichten, um den Tageslichteinfall zu optimieren. Der Gestaltungsbeirat empfiehlt den Dachabschluss zum Garten über den vorgeschlagenen Fluchtbalkon auszubilden und einen Sonnenschutz in dieses Element zu integrieren. Zudem sollte untersucht werden, den Baukörper gestalterisch differenzieren, indem eine offene, transparente Seite zum Freiraum und eine ruhigere, geschlossene Seite zur Eingangsseite ausgebildet wird.
Es wird darum gebeten, wenn wie angekündigt eine systemische beziehungsweise modulare Bauweise vorgesehen werden soll, diese bereits frühzeitig in der Planung zu berücksichtigen. Als Fassadenmaterial sieht das bisherige Konzept eine Putzfassade vor.
Der Gestaltungsbeirat empfiehlt, alternativ die Ausbildung einer nachhaltigen Holzfassade zu prüfen. Ergebnis: Der Gestaltungsbeirat freut sich auf die Weiterentwicklung des spannenden Projektes und bittet nach der Überarbeitung um Wiedervorlage.
TOP 2 Neubau Wohn- und Geschäftshaus Modessa, Innenstadt
Vorgestellt wurde der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses auf den Grundstücken J 1, 16–17 nach Abbruch des bestehenden Gebäudes „Modessa“. Das Vorhaben dient der Schließung einer innerstädtischen Baulücke innerhalb der Blockrandbebauung der Mannheimer Innenstadt.
Geplant sind drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss, eine großflächige Gewerbeeinheit im 1. Obergeschoss, darüber Wohnungen in den Obergeschossen, sowie zwei Büroeinheiten im Dachgeschoss. Das Gebäude orientiert sich hinsichtlich der Traufhöhe an den Nachbargebäuden und endet straßenseitig mit einem zurückgesetzten Dachgeschoss unter einem flach geneigten Satteldach.
Der Gestaltungsbeirat begrüßt grundsätzlich die Nachverdichtung an diesem innerstädtischen Standort sowie die Wiederherstellung eines geschlossenen Straßenraums. Die vorliegende Planung wird jedoch hinsichtlich ihrer städtebaulichen und architektonischen Einfügung kritisch bewertet. Fassadengliederung und Maßstäblichkeit
Die Straßenfassade wird als sehr schematisch und repetitiv wahrgenommen. Durch die durchlaufenden Geschossbänder und die gleichförmige Fensteranordnung entsteht ein eher großmaßstäblicher Eindruck, der nur bedingt auf die kleinteilige Parzellenstruktur und die differenzierte Fassadenabwicklung des Umfelds reagiert.
Insbesondere die beiden gewerblich genutzten Sockelgeschosse dominieren die Fassadenkomposition. Die horizontale Schichtung verstärkt die Wahrnehmung eines großvolumigen Gebäudekörpers und lässt die vertikale Gliederung der benachbarten Häuser vermissen.
Der Gestaltungsbeirat empfiehlt zu prüfen,
− wie die historische Parzellenstruktur stärker ablesbar gemacht werden kann, − wie die Fassade vertikal gegliedert werden kann, − wie die Geschosse differenzierter ausgebildet werden können, − ob Materialwechsel oder plastische Fassadenelemente zur Maßstabsbildung beitragen können.
Ausbildung des Sockels
Die starke Verglasung im Erdgeschoss und die nahezu vollständig geöffnete Fassade im ersten Obergeschoss führen zu einer sehr ausgeprägten Sockelzone. Es wurde kritisch hinterfragt, ob die Fassadengliederung den darüberliegenden Wohnnutzungen ausreichend Halt und Bezug gibt. Der Übergang zwischen gewerblich genutztem Sockel und den darüberliegenden Wohngeschossen erscheint derzeit gestalterisch zu abrupt.
Der Gestaltungsbeirat regt an, den Übergang zwischen Gewerbe- und Wohnnutzung differenzierter auszuarbeiten.
Hauseingang und Adressbildung
Der Zugang zu den Wohnungen tritt innerhalb der langen Gewerbefassade kaum in Erscheinung. Der Gestaltungsbeirat empfiehlt, den Wohnungszugang stärker herauszuarbeiten und ihm eine eigenständige Adresse im Straßenraum zu geben. Dies könnte durch eine klarere räumliche Fassung, eine differenzierte Materialität oder eine stärkere Hervorhebung des Eingangsbereichs erfolgen.
Dachgestaltung und oberer Gebäudeabschluss
Intensiv diskutiert wurde die Ausbildung des Dachgeschosses. Aus Sicht des Gestaltungsbeirats entsteht trotz des vorgesehenen Satteldaches der Eindruck eines zusätzlichen Vollgeschosses. Die straßenseitige Wirkung wird dabei insbesondere durch die großflächigen Dachterrassen, die hohen Brüstungen sowie die nahezu senkrechten Außenwände des Dachgeschosses bestimmt.
Die gewählte Dachform vermittelt derzeit nur eingeschränkt den Eindruck eines klassischen Abschlusses innerhalb der vorhandenen Dachlandschaft. Die geplanten Gauben wurden kritisch hinterfragt: In Größe, Breite und Anordnung nehmen sie einen erheblichen Anteil der Dachfläche ein und lassen die Dachform optisch zurücktreten. Dadurch wird die Dachlandschaft stark horizontal geprägt und der Eindruck eines weiteren Vollgeschosses verstärkt. Empfohlen wird, Proportion, Anzahl und Einbindung der Gauben zu überprüfen und zugunsten ruhigerer, zusammenhängender Dachflächen zurückhaltendere Lösungen zu untersuchen. Der Gestaltungsbeirat empfiehlt deshalb zu prüfen,
− ob das Dachgeschoss stärker zurückgesetzt werden kann, − ob die Dachflächen steiler ausgebildet werden können, − ob die Gauben in ihrer Größe und Anordnung überarbeitet werden sollten, − ob die Dachfigur insgesamt prägnanter und ruhiger entwickelt werden kann, − wie die Einfügung in die heterogene Mannheimer Dachlandschaft verbessert werden kann.
Brandwände und Dachaufbauten
Die beidseitig sichtbaren Brandwandflächen werden in ihrer aktuellen Ausprägung als sehr dominant wahrgenommen. Im Zusammenhang mit der Dachgestaltung wurde angemerkt, dass die hohen Brandwandaufkantungen und die Ausbildung der Dachaufbauten die Wahrnehmung des oberen Gebäudeabschlusses zusätzlich verstärken. Die Dachsilhouette erscheint dadurch vergleichsweise unruhig und wenig in die umgebende Dachlandschaft integriert. Es wird empfohlen, Möglichkeiten zur gestalterischen Reduzierung der Brandwandwirkung zu prüfen und die Dachaufbauten insgesamt zurückhaltender und harmonischer in die Dachlandschaft einzubinden.
Hofseite und Freiräume Die hofseitige Gebäudeorganisation erscheint vor dem Hintergrund der engen Grundstückssituation nachvollziehbar. Gleichzeitig wurde angemerkt, dass die Vielzahl an Rücksprüngen, Terrassen, Lichtschächten und Erschließungselementen zu einer hohen räumlichen Komplexität führt. Der Gestaltungsbeirat empfiehlt eine Überprüfung der Freiraumorganisation und eine stärkere gestalterische Ordnung der Hoffassade.
Grundrissorganisation
Die Grundrisse wurden als Ergebnis einer sehr anspruchsvollen Grundstückssituation nachvollzogen.
Gleichwohl wurde angemerkt, dass die Vielzahl der Nutzungen – Gewerbe, Wohnen und Büro – sowie die komplizierte Erschließung zu einer hohen planerischen Komplexität führen. Eine weitere Optimierung hinsichtlich Klarheit und Robustheit der Erschließungsstruktur wird empfohlen.
Empfehlung des Gestaltungsbeirats Der Gestaltungsbeirat würdigt die Zielsetzung, die innerstädtische Baulücke zu schließen und die Nutzungsdurchmischung an diesem Standort zu stärken.
Vor einer Zustimmung sieht der Gestaltungsbeirat erhebliche Überarbeitungserfordernisse insbesondere hinsichtlich: − der Fassadengliederung, − der Maßstäblichkeit, − der Ausbildung des Sockels, − der Adressbildung des Wohnzugangs, − der Dachgestaltung und − der Wirkung der Brandwandbereiche.
Ergebnis: Der Gestaltungsbeirat bittet daher um Überarbeitung des Entwurfs und Wiedervorlage des Projekts zur erneuten Beratung.
Info 1 Sanierung Stengelstr., Seckenheim
Der Gestaltungsbeirat begrüßt ausdrücklich die Überarbeitung, bei der die Empfehlungen des Gestaltungsbeirats aufgenommen und gut umgesetzt wurden. Nicht zuletzt die differenzierte Darstellung der Nachbarbebauung trägt sehr gut zur weiteren Beurteilung bei. Die Fassaden und die Dachlandschaft sind deutlich ruhiger und klarer gegliedert und passen sich nun gut in die Umgebung ein. Zum Hof wurde keine Überarbeitung vorgestellt. Hier bittet der Gestaltungsbeirat um Berücksichtigung der in der Sitzung am 30.04.2026 genannten Empfehlungen bezüglich Anordnung Stellplätze, der möglichen Verwendung von nutzbaren zusammenhängenden und versickerungsfähigen Flächen, um die Aufenthaltsqualität im Hof zu stärken.
Ergebnis: Der Gestaltungsbeirat freut sich über die positive Weiterentwicklung des Projektes und wünscht gutes Gelingen bei der Umsetzung, bei der der Hof jedoch noch überarbeitet werden sollte.
Was kann man aus einfachen Materialien, ein paar Werkzeugen und einer guten Idee alles machen? Im Bibliothekslabor probieren wir verschiedene Making-Techniken aus und tüfteln an kleinen kreativen Projekten. Was genau wir gestalten, entscheidet sich vor Ort. Spiel, Spaß und Kreativität stehen an erster Stelle.