Der BeO-Tag (Berufsinformationstag) fand dieses Jahr am Donnerstag, den 2. Oktober am Ursulinen Gymnasium Mannheim statt. Den Schülern wurde mit der Veranstaltung wieder eine tollte Gelegenheit geboten sich über den weiteren Werdegang nach der Schullaufbahn zu informieren und damit die Berufswahl zu erleichtern.
Endlich war es soweit. Der große Tag der Abreise stand vor der Tür. Ich rückte meinem Traum, die Arbeitswelt und die Verwaltungsarbeit in der Türkei kennenzulernen, immer näher. Mein Name ist Saliha Tuğçe Tosun. Im Rahmen meines Dualen Studiums bei der Stadtverwaltung Mannheim hatte ich die Möglichkeit, ein Auslandssemester in einer der Partnerstädte Mannheims zu absolvieren. Das Zielland war für mich klar: Türkei. Mich als eine gebürtige Deutsche mit türkischen Wurzeln hatte schon immer abseits des ‘Urlaubsziels Türkei’ die Arbeitswelt und der Alltag in meinem Heimatland interessiert.
Die Neckarstadt-West kann auf eine rund 100-jährige Geschichte zurückblicken. Im Laufe der industriellen Entwicklung der Stadt Mannheim siedelten sich hauptsächlich Arbeiter und Kaufleute im Stadtteil an. Die Nähe zu Innenstadt und Hafen waren dabei ein wichtiger Einflussfaktor.
Ayda Rahnama ist Tänzerin, Pädagogin und Choreografin, geboren in Berlin. Seit vier Jahren lebt und arbeitet sie in Mannheim – wohlgefühlt hat sie sich gleich.
Heimat ist für mich da, wo man Gleichgesinnte, also Freunde findet.
- und von denen fand sie eine Menge in Mannheim.
So richtig schön empfand Ayda Rahnama die Stadt zu Beginn nicht, aber die vielen Künstler, die verschiedenen Menschen und die Atmosphäre in Mannheim überzeugten die 27-Jährige schnell von ihrer neuen Heimat.
Ali Ungan ist Mitbegründer der Orientalischen Musikakademie Mannheim e.V. und lebt seit über 20 Jahren in Mannheim.
2003 - 2010 war er als Mitbegründer und Mitarbeiter der Freien Interkulturellen Waldorfschule Mannheim tätig und referierte an verschiedenen Hochschulen zum Thema Interkultur.
Ute Mocker ist Leiterin des Kulturhauses Käfertal und lebt seit über 40 Jahren in Mannheim. Für die gebürtige Saarbrückerin ist Mannheim ihre Heimat geworden - das ist vor allem der Verdienst der Menschen hier. „Meine Familie, die Nachbarn, das soziale Umfeld, in dem man Freude und Sorgen teilt, das macht Mannheim zu meiner Heimat - und das ich mit Kulturschaffenden und Künstlern hier etwas bewegen kann." Das Mitgestalten der Heimat liegt Ute Mocker besonders am Herzen.
Die interkulturelle Arbeit in den Stadtteilen ist genauso wichtig wie in der Innenstadt.