Gewerbeaufsicht

Aktuelle Themen der Gewerbeaufsicht

Hitze im Sommer und Energiesparen im Winter

Ein den Bedürfnissen des Menschen entsprechendes Klima am Arbeitsplatz führt zu einer nachhaltigen positiven Wirkung auf Gesundheit, Leistung, Zufriedenheit und Wohlbefinden. Zu warme oder zu kalte Klimabedingungen können zu gesundheitlichen Schädigungen führen.

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Die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Die Neufassung der Corona-Arbeitssschutzverordnung des BMAS wird vom 1. Oktober 2022 bis 7. April 2023 gelten.

Grundlage ist die betriebliche Gefährdungsbeurteilung

Mit der neuen Verordnung werden die Arbeitgeber sind verpflichtet, auf Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung betriebliche Hygienekonzepte zu erstellen und die entsprechenden Corona-Schutzmaßnahmen umzusetzen. Innerhalb der Gefährdungsbeurteilung müssen Arbeitgeber unter anderem das Angebot an Beschäftigte prüfen, geeignete Tätigkeiten in ihrer Wohnung auszuführen, wenn keine betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.

Außerdem müssen sie prüfen:

  • die Umsetzung der AHA+L-Regel an den Arbeitsplätzen,
  • die Verminderung der betriebsbedingten Personenkontakte, etwa durch Reduzierung der gleichzeitigen Nutzung von Räumen – etwa durch Homeoffice,
  • eine Maskenpflicht überall dort, wo technische und organisatorische Maßnahmen zum Infektionsschutz allein nicht ausreichen,
  • Testangebote für alle in Präsenz Beschäftigten.

Unabhängig von der Gefährdungsbeurteilung sollen die Arbeitgeber die Beschäftigten dabei unterstützen, Impfangebote wahrzunehmen.

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Zum Umsetzungsstand der Verordnung

Anzeige nach der NiSV

Am 31. Dezember 2020 trat die Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung beim Menschen (NiSV) in Kraft.

Der Betreiber einer Anlage hat der zuständigen Behörde den Betrieb der Anlage nach § 3 Absatz 3 NiSV spätestens zwei Wochen vor Inbetriebnahme anzuzeigen. Für Anlagen, die am 31. Dezember 2020 bereits betrieben wurden, hat die Anzeige (Formular) bis spätestens 31. März 2021 zu erfolgen. Das Formular senden Sie bitte an arbeitsschutzbehoerde@mannheim.de


Die Gewerbeaufsicht ist Ansprechpartner im betrieblichen Arbeits- und Umweltschutz für über 10.000 Mannheimer Industrie-, Gewerbe- und Handwerksbetriebe sowie die Bürger der Stadt. Die Gewerbeaufsicht ist im Fachbereich Klima, Natur, Umwelt organisiert.

Jeder Betrieb hat innerhalb seiner Branche (z.B. Chemie, Textil, Gesundheitswesen, Maschinenbau) einen eigenen Ansprechpartner in der Behörde. Unternehmen und Bürger können sich in allen Fragen des betrieblichen Umweltschutzes, Arbeitsschutzes und der Sicherheit von Produkten an die Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht wenden.

Die Gewerbeaufsicht sorgt mit Fachleuten und Spezialisten für die Umsetzung von Vorschriften zum Schutz von Beschäftigten und Dritten sowie von Gesetzen und Regelwerken, die Zielvorgaben des Arbeitnehmer:innen-Schutzes enthalten. Die Mitarbeiter schaffen mit Kompetenz und Augenmaß einen fairen Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen der Bevölkerung und der Arbeitnehmer einerseits, sowie den betrieblichen Erfordernissen und den Besonderheiten von Produktionsprozessen andererseits.


Zu den einzelnen Sachbereichen

Arbeitsschutz auf Baustellen

Anlagensicherheit

Arbeitszeit

Fahrpersonal

Gefahrstoffe

Jugendarbeitsschutz

Mutterschutz (Hier ist das Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig)