LSBTI

  • Weitere Informationen

    Kontakt

    Grace Proch & Sören Landmann

    E-Mail: lsbti@mannheim.de

    Telefon: 0621-293 2011

    Termine nach Vereinbarung.

„Mannheim ist eine Stadt, die ihre Vielfalt schätzt und als besonderen Reichtum begreift. Es sind die Menschen in Mannheim, die unsere Stadt zu dem machen, was sie ist. Und wir glauben fest an das Potenzial all unserer Bürger_innen.

Wir sehen es daher als unsere zentrale Aufgabe an, ein Klima von Respekt und Wertschätzung in Mannheim zu fördern.

Dazu gehört für uns selbstverständlich, dass lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und intergeschlechtliche Menschen frei von Diskriminierung und mit gleichen Chancen leben, arbeiten und sich entfalten können.

Als Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt und Mitglied des Rainbow Cities Network verpflichtet sich die Stadt Mannheim zu ihrem Einsatz für Menschen vielfältiger sexueller und geschlechtlicher Identitäten.

Gemeinsam setzen wir uns für ein respektvolles und bereicherndes Zusammenleben in Vielfalt ein.“

Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim

Die LSBTI-Beauftragten

Die LSBTI-Beauftragten entwickeln Strategien.

Als erste Stadt in Baden-Württemberg hat Mannheim die Stelle der Beauftragten für die Chancengleichheit von Menschen vielfältiger sexueller und geschlechtlicher Identitäten – kurz LSBTI-Beauftragte – geschaffen. Als Bindeglied zwischen Verwaltung, Politik und LSBTI-Community agieren sie sowohl in die Stadtverwaltung als auch in die Stadtgesellschaft hinein. Zentrale Aufgabe der LSBTI-Beauftragten ist die Entwicklung von Strategien zur sozialen Stadtentwicklung. So entwickeln sie strategische Konzepte, um Diskriminierung aufgrund sexueller oder geschlechtlicher Identität weiter abzubauen und die Voraussetzungen für die Chancengleichheit und aktive Teilhabe von LSBTI-Menschen in Mannheim zu fördern. Darüber hinaus sind sie Ansprechpersonen für alle lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie transgeschlechtlichen und intergeschlechtlichen – kurz LSBTI – Mitarbeiter_innen und Bürger_innen der Stadt Mannheim sowie deren Angehörige.

Die LSBTI-Beauftragten beraten.

Neben Mitarbeiter_innen und Bürger_innen stehen die LSBTI-Beauftragten sowohl den Dienststellen der Stadtverwaltung Mannheim als auch externen Organisationen zur Seite. Sie beraten in konkreten Fällen, unterstützen aber auch dabei, vorausschauend Strategien zu entwickeln um Organisationen für Mitarbeiter_innen und Kund_innen diskriminierungsfrei zu gestalten, zum Beispiel durch die Implementierung von Transitionsrichtlinien oder die Ausrichtung der Dienstleistungen auch auf Regenbogenfamilien.

Die LSBTI-Beauftragten unterstützen die LSBTI-Community.

Zu den Aufgaben der LSBTI-Beauftragten gehört es auch die, LSBTI-Community zu unterstützen. So organisieren sie den „Runden Tisch LSBTTIQ“, der dem Austausch von Expertise zwischen den organisierten Gruppen der Community, Politiker_innen aus dem Gemeinderat und Vertreter_innen der Stadtverwaltung dient und aktuelle Anliegen der LSBTICommunity in Mannheim thematisiert. Sie unterstützen Veranstaltungen der Community und gestalten mit dieser zusammen Aktionen, bspw. rund um den CSD und den Dyke*March Rhein-Neckar, den Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie oder die Trans*Aktionswoche Rhein-Neckar.

Die LSBTI-Beauftragten klären auf und machen sichtbar.

Die Aufklärung über die Lebensrealität von LSBTIMenschen und die Sichtbarmachung von Diskriminierung aufgrund von sexueller oder geschlechtlicher Identität sind für die Arbeit der LSBTIBeauftragten zentral. Durch Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen und Veranstaltungen machen sie auf noch bestehende Probleme aufmerksam, informieren und setzen Zeichen für Solidarität.
Ihre Arbeitsfelder erstrecken sich dabei über alle Lebensbereiche:
• Jugend
• Bildung
• Arbeit
• Familie
• Gesundheit
• Alter
• Kultur
• Sport
• Religion

Die LSBTI-Beauftragten sind Vielfaltsbeauftragte.

Jeder Mensch ist vielfältig. Geschlecht, Migrationshintergrund, Alter, Behinderung und viele weitere Merkmale machen Menschen neben ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität aus. Deswegen betrachten die LSBTI-Beauftragten Vielfalt als mehrdimensional und Diskriminierung als intersektional. Deshalb arbeiten die LSBTI-Beauftragten eng mit anderen Beauftragten der Stadt Mannheim wie der Gleichstellungsbeauftragten, dem Integrationsbeauftragten und der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen zusammen. Gemeinsam arbeiten sie an einer abgestimmten Vielfalts-und Gleichstellungspolitik der Stadt Mannheim und bemühen sich, das respektvolle Zusammenleben in Vielfalt für alle Menschen in Mannheim zu stärken.

Die LSBTI-Beauftragten helfen.

In Fällen von Diskriminierung oder Benachteiligung aufgrund sexueller oder geschlechtlicher Identität leisten die LSBTI-Beauftragten vertraulich Hilfe. Sie unterstützen dabei, die Situation zu klären und vermitteln gegebenenfalls an Beratungseinrichtungen oder Selbsthilfegruppen weiter. In konkreten Einzelfällen wie einer Diskriminierung am Arbeitsplatz oder Unklarheiten im Kontakt mit anderen kommunalen Stellen helfen sie, die korrekten Verfahren anzustoßen und einfache Lösungen zu finden.

 

Die LSBTI-Community

Christopher-Street-Day

Ihre Verbundenheit mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen und intergeschlechtlichen Menschen zeigt die Stadt beispielsweise beim jährlich stattfindenden Christopher Street Day, für den Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und andere prominente Persönlichkeiten der Metropole die Schirmherrschaft übernehmen. Mit dem Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus wirbt Mannheim für eine Haltung des gegenseitigen Respekts, die unabdingbar ist für ein friedliches Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft.

Ehrenamt

Die zahlreichen Gruppen und Initiativen in Mannheim freuen sich immer über Unterstützung - ob Elterninitiative, Jugendgruppe oder Sportverein.
Wer sich für die Belange der LSBTI-Community interessiert, findet weiterführende Informationen bei der Schwul-Lesbischen Initiative Mannheim.

Eheschließung

Wenn Sie eine Ehe eingehen  wollen, ist dies an verschiedenen attraktiven Trauorten des Standesamtes möglich. Erste Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Standesamtes.

Beratung

Rat und Hilfe finden Sie bei PLUS, Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e. V. oder dem Fachbereich Gesundheit.

Stadtführungen

Eine spannende Stadtführung mit Bemerkenswertem, Irritierendem und Amüsantem: eine lesbische Spionin am Hofe, Kaspar Hauser - schwul? Aber auch melancholische Momente.
Welchen Anteil schwule und lesbische Persönlichkeiten an der Stadtentwicklung hatten und immer noch haben, zeigt Historikerin Ilona Scheidle während des Rundgangs "Queer in The City?"

Sport

Unter dem Motto "Vereint in sportlicher Vielfalt" bietet der mvd als LSBTI-Sportverein ein breites Sportangebot an: von Volleyball, Schwimmen und Fitness, bis Yoga und Selbstverteidigung, Basketball, Fußball oder Badminton.

Ausgehen

Zum Ausgehen und Menschen treffen erwartet Sie in Mannheim eine sehr bunte Szene.
Interessante Tipps und Informationen finden Sie bei der Tourist Information.

Aktuelle Veranstaltungen

Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar 2017

Auch 2017 finden in der Rhein-Neckar-Region wieder die Trans*Aktionswochen statt, die den International Trans­gender Day of Remembrance am 20. November umrah­men. Während der Transgender Day of Remembrance auf trans*phobe Gewalt und Diskriminierung aufmerk­sam macht, zielen die Trans*Aktionswochen als Ganzes auf Sichtbarkeit, Aufklärung und Empowerment.

Organisiert werden die Trans*Aktionswochen 2017 von der Heidelberger Initiative Identität & Geschlecht­lichkeit, dem Karlstorbahnhof, PLUS – Psychologische Lesben- und Schwulenberatung, dem Queerfeministi­schen Kollektiv Heidelberg, dem Reallabor Asylsuchen­de in der Rhein-Neckar-Region, schwarzweiss e. V., dem Jugendtreff sT*ernchen, dem Trans-Kinder-Netz e. V., der Elterninitiative Kim & Alex, der UnheilBar, Wandlungsbedarf e. V. sowie den LSBTI-Beauftragten der Stadt Mannheim und dem Amt für Chancengleich­heit der Stadt Heidelberg.

Es erwarten Sie mehr als eine Woche Programm mit Workshops, Film, Konzerten, Vorträgen und Diskussio­nen. Bei fast allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.