Wenn Nester zu eng werden verlassen viele Jungvögel diese, obwohl sie noch nicht flugfähig sind. Die Jungvögel stehen durch Bettelrufe in der Regel noch mit ihren Eltern in Verbindung. Sie werden dann weiterhin versorgt und üben das Fliegen. Scheinbar hilflose Tiere sollten zunächst an Ort und Stelle belassen und aus einem Versteck heraus ca. 2 Stunden lang beobachtet werden. Dies ermöglicht den Eltern eine ungestörte Kontaktaufnahme. Nur wenn innerhalb des Zeitraums kein Elternvogel zu entdecken ist oder wenn die Jungtiere offensichtlich gefährdet oder verletzt sind, sollte eingegriffen werden.
Körperliche, psychische, sexualisierte, strukturelle, institutionelle oder auch digitale Gewalt gehören zur täglichen Erfahrung vieler Menschen in unserer Gesellschaft. In der Broschüre „Gewalt hat viele Gesichter“ wird über Hilfsangebote und Anlaufstellen in Mannheim informiert, die Betroffene von Gewalt unterstützen sowie präventive Angebote umsetzen.
Download der Broschüre in mehreren Sprachen:
Deutsch: Gewalt hat viele Gesichter (barrierefreie pdf)
Arabisch: العنف له أوجه كثيرة - عروض المساعدة في مانهايم
English: Violence has many faces – Support services in Mannheim
Español: La violencia tiene muchas caras – Servicios de ayuda en Mannheim
Français: La violence à de nombreuses facettes – Offres d'assistance à Mannheim
Italiano: La violenza ha molti volti – Offerte di assistenza a Mannheim
Kurmancî: Gelek rûyên zordariyê hene – Derfetên alîkariyê li Mannheimê
Polski: Przemoc ma wiele twarzy – Oferty pomocy w Mannheim
Русский: Насилие многолико – где получить помощь в Мангейме
Türkçe: Şiddetin birçok yüzü vardır – Mannheim yardım programları
Die Broschüre geht auf die Initiative von Partnereinrichtungen des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt zurück. Das Mannheimer Frauenhaus e.V., der ZONTA Club Mannheim und die Mannheimer Abendakademie hatten zum Ziel, Betroffenen das Auffinden geeigneter Hilfsangebote zu erleichtern sowie die Gewaltthematik an sich stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen, um die Achtsamkeit der gesamten Stadtgesellschaft gegenüber diesem leidvollen Alltagsphänomen zu stärken.
Gefördert wurde die Broschüre im Rahmen der lokalen Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ (BMFSFJ).