Den Förderverein Städtepartnerschaften Mannheim gründeten 28 engagierte Bürgerinnen und Bürger im Raum "Swansea" des Stadthauses in N 1 am 21. März 2002. Der Verein will die internationalen Beziehungen der Stadt beleben, sowohl durch die ideelle, organisatorische und finanzielle Förderung von Initiativen, als auch durch eigenständig organisierte Veranstaltungen, Reisen und Treffen.
Vorsitzender des Vereins ist Herr Rüdiger Finke. Die Arbeit des Vereins wird durch einen 10-köpfigen Beirat ergänzt und unterstützt, in dem alle Städtepartnerschaften mit mindestens einem Vertreter repräsentiert sind.
Städtepartnerschaften leben von den Begegnungen Ihrer Bürgerinnen und Bürger. Daher unterstützt die Stadt Mannheim Schulen, Vereine und sonstige Institution mit Reisekostenzuschüssen bürgerschaftlicher Begegnungen mit unseren Partner- und Freundesstädten.
Um unsere Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit unseren Partnerstädten und lokalen Mannheimer Akteuren zu informieren, finden Sie im Folgenden die entsprechenden Abschlussberichte der bezuschussten Projekte.
Die Hafenstadt Qingdao liegt im Osten der Volksrepublik China in der Provinz Shandong. Die Stadt mit fast neun Millionen Einwohnern ist einer der wenigen bedeutenden Badeorte in China. Manch einer bezeichnet sie gar als „Neapel am Gelben Meer“. Einst deutscher kolonialer Handelsstützpunkt, sind heute noch Bauten aus dieser Zeit erhalten – der Gouverneurspalast ist eine große Touristenattraktion. Ansonsten ist das Stadtbild von Hochhäusern geprägt. Qingdao trägt – die erste Silbe des Namens bedeutet „grün und üppig“ – seit 2009 den Titel „lebenswerteste Stadt in Festlandchina“.
Fast 3.000 Jahre alt ist Zhenjiang, entsprechend viele Mythen ranken sich um die historische chinesische Stadt mit mehr als 3 Millionen Einwohnern im Osten der Volksrepublik. Malerisch sind die Hügel, die sich um Zhenjiangs Stadtzentrum gruppieren, sie tragen bildhafte Namen wie „Goldene Schildkröte“ oder „Fließender Jade-Hügel“. Die Altstadt mit ihren schmalen Straßen und den Kolonialbauten zeichnet sich durch eine besondere Atmosphäre aus.
Nicht alles muss neu gekauft werden – das gilt besonders für Dinge, die man nur wenige Male benutzt oder ausprobieren will, wie z.B. Werkzeuge, Brettspiele, Kameras u.v.m. Die Stadtbibliothek Mannheim folgt auch hier dem Prinzip "Leihen statt Kaufen" und leistet einen Beitrag zum umweltbewussten Konsum und zur Ressourcenschonung.
Eine "Bib der Dinge" gibt es in der Zentralbibliothek im Stadthaus N1, in der Zweigstelle Herzogenried und in der Zweigstelle Schönau.
Mit den Projektmitteln aus dem Flüchtlingsfonds des städtischen Fachbereichs Arbeit und Soziales kann eine kulturell sensible Sprachvermittlung durch Ehrenamtliche bei Gesprächen zwischen Eltern und Schule an öffentlichen Mannheimer Schulen unterstützt werden.