Kaufkraft kann als Näherungswert für das Nettoeinkommen verstanden werden. Sie ist die Summe aller Einkünfte aus Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung sowie Transferleistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten. Abgezogen werden Steuern und Sozialabgaben, nicht abgezogen werden regelmäßige Ausgaben wie Miete, Strom oder Beiträge für Versicherungen.
Daten zur Kaufkraft bilden eine Ergänzung zu anderen soziodemografischen Merkmalen der Stadtbevölkerung. Zusammen liefern sie wichtige Planungsgrundlagen für kommunales Handeln.
Im Einwohnermelderegister wird die Religionszugehörigkeit erfasst, wenn diese für den Verwaltungsvollzug – in diesem Fall zur Ermittlung der Kirchensteuerpflicht – notwendig ist. Im standardisierten Melderegisterabzug wird zwischen den Ausprägungen evangelisch, römisch-katholisch, sonstige und keine Zugehörigkeit zu einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft unterschieden.
Die Stadt Mannheim hat nach Auflösung der Landeswohlfahrtsverbände in Baden- Württemberg im Jahre 2005 die Zuständigkeit für die Eingliederungshilfe für Menschen mit wesentlicher Behinderung übernommen. Obgleich wichtige Rahmenbedingungen bundes- und landesrechtlich vorgegeben sind, bieten sich uns damit bedeutende kommunale Gestaltungsmöglichkeiten, die wir zur Verbesserung der Teilhabe unserer Bürgerinnen und Bürger mit wesentlicher Behinderung nutzen möchten.
10 Jahre Mannheimer Integrationsbegleiter/innen (MAI) / 2006 - 2016
Das Projekt "MAI - Mannheimer Integrationsbegleiter/in" wurde 2006 im Rahmen des Integrationsprojekts „Bürgerschaftliches Engagement: Integrationsbegleitung für bleibeberechtigte Ausländer/innen und für Spätaussiedler/innen“ des Integrationsministeriums Baden-Württemberg ins Leben gerufen und von der Landesstiftung Baden-Württemberg finanziell gefördert. 2011 ging das Projekt in die Förderung des Caritasverbandes Mannheim e.V. und des Beauftragten für Integration und Migration der Stadt Mannheim über.