Gemeinderatswahl

Aktuelle Ergebnisse

Alle Ergebnisse der Gemeinderatswahlen in Mannheim finden Sie hier.

Wer darf wählen?

Für die Gemeinderatswahl ist wahlberechtigt ist, wer am Wahltag:

  • die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Mitgliedsstaates besitzt,
  • das 16. Lebensjahr vollendet hat,
  • seit mindestens drei Monaten in Mannheim wohnt (Ausnahme s. unten),
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist und
  • in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein besitzt.

Wer nach Ablauf der Dreimonatsfrist zugezogen ist bzw. die Hauptwohnung nach Mannheim verlegt hat und innerhalb der letzten drei Jahre vor dem Wahltag schon einmal in Mannheim wahlberechtigt war, kann einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.   

Wer kann gewählt werden

Nur Wahlberechtigte, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind auch wählbar.
Die Bewerberinnen und Bewerber werden in einem gesetzlich geregelten Aufstellungsverfahren von Parteien oder Wählervereinigungen in geheimer Abstimmung nominiert und als Wahlvorschlag dem Gemeindewahlausschuss eingereicht.
Parteien oder Wählervereinigung, die nicht bereits im amtierenden Gemeinderat oder im Landtag vertreten sind, müssen je nach Gemeindegröße zwischen 10 und 250 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten beifügen. In Mannheim sind 250 Unterstützungsunterschriften erforderlich.

Wie wird gewählt?

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz erklärt das Kumulieren und Panaschieren bei der Gemeinderatswahl.

 

So wird der Stimmzettel vorbereitet:

  • Allen Wahlberechtigten wird bis zum 21. Tag vor der Wahl die Wahlbenachrichtigung und rechtzeitig auch der Stimmzettelblock für die Gemeinderatswahl zugestellt. Zur Vereinfachung der Wahl und damit keine Wartezeiten entstehen soll der Stimmzettel zu Hause vorbereitet werden. Der Stimmzettel für die Europawahl wird nicht vorher zugestellt, er darf nur an Briefwähler und im Wahllokal ausgegeben werden.
  • Der Stimmzettelblock für die Gemeinderatswahl besteht aus einem Deckblatt und Hinweisen zur Stimmabgabe sowie aus diversen Einzelstimmzetteln für die wählbaren Parteien und Wählervereinigungen mit den Bewerberinnen und Bewerbern.
  • Sie haben 48 Stimmen.
  • Trennen Sie zunächst den Einzelstimmzettel der Partei oder Wählervereinigung heraus, der Sie alle oder die größte Zahl Ihrer Stimmen geben wollen.
  • Wollen Sie Ihre Stimmen nur dieser Partei oder Wählervereinigung geben und sollen die vorgedruckten Bewerberinnen und Bewerber je eine Stimme erhalten, dann geben Sie einfach diesen Einzelstimmzettel unverändert - also ohne jede Kennzeichnung bei der Wahl ab.
  • Wollen Sie einzelnen Bewerberinnen oder Bewerbern mehr als eine Stimme geben (kumulieren) oder Bewerber mehrerer Listen wählen (panaschieren) müssen Sie den Stimmzettel kennzeichnen.
    Wichtig: Wenn Sie Kennzeichnungen auf dem Stimmzettel vornehmen, zählen nur noch die positiven Kennzeichnungen auf dem Stimmzettel. Es muss also bei allen gewünschten Bewerberinnen oder Bewerbern eine 1 oder 2 oder 3 oder eine andere eindeutige Kennzeichnung hinzufügt werden. Bewerberinnen und Bewerber ohne Kennzeichnung erhalten keine Stimme.
  • Wenn Sie alle 48 Stimmen vergeben, hat Ihre Wahl das volle Gewicht.
  • Zählen Sie aber genau nach, damit Sie nicht mehr als 48 Stimmen vergeben, sonst wird der ganze Stimmzettel ungültig.
  • Kumulieren: Sie dürfen einzelnen Bewerberinnen oder Bewerbern bis zu drei Stimmen geben, man nennt dies auch Stimmen häufen. Schreiben Sie die gewünschte Stimmenzahl 1 oder 2 oder 3 einfach in das Kästchen hinter die gewünschten Bewerberinnen oder Bewerbern.
  • Panaschieren: Sie können auch Bewerberinnen oder Bewerber anderer Parteien oder Wählervereinigungen auf Ihren Einzelstimmzettel übernehmen. Jeder Einzelstimmzettel hat dafür freie Zeilen, in die Sie die Bewerbernummer und den Namen eintragen sollten, damit keine Verwechslung möglich ist. Auch so übernommenen Bewerberinnen oder Bewerbern können Sie bis zu drei Stimmen geben.
  • Ihre Stimmen zählen immer gleichzeitig für die gewählten Bewerberinnen oder Bewerber und für deren Partei oder Wählervereinigung. Zunächst werden die Stimmen der Parteien oder Wählervereinigungen zusammengezählt und die 48 Sitze nach deren Stimmenanteilen verteilt. Die Sitze für eine Partei oder Wählervereinigung gehen dann an deren Bewerberinnen oder Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen. Sie beeinflussen also mit Ihren Stimmen die Sitzzahlen für die Parteien oder Wählervereinigungen und wer für eine Partei oder Wählervereinigung in den Gemeinderat einzieht.

Eine grafisch aufbereitete Übersicht zur korrekten Stimmabgabe finden Sie hier.

Was passiert im Wahllokal

Die Wahllokale sind am Wahltag in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

  • Sie bringen Ihren vorbereiteten Einzelstimmzettel, die Wahlbenachrichtigung und Ihren Ausweis/Pass mit. Falls die Wahlbenachrichtigung nicht greifbar ist, genügt auch der Ausweis/Pass.
  • Sie legen Ihre Wahlbenachrichtigung oder Ihren Ausweis/Pass vor und erhalten einen Wahlumschlag, auf Wunsch auch noch einen Stimmzettel. Wenn Sie auch für die Europawahl wahlberechtigt sind, erhalten Sie gleichzeitig den Stimmzettel dafür.
  • Sie gehen in eine Wahlkabine, packen ihren vorbereiteten Stimmzettel für die Gemeinderatswahl in den Wahlumschlag. Falls Sie einen neuen Stimmzettel ausfüllen müssen, tun Sie dies so wie es unter Wie wird gewählt? für zu Hause beschrieben ist. Für die Europawahl gibt es keinen Umschlag. Der Stimmzettel wird gekennzeichnet und so gefaltet, dass Ihre Stimmabgabe nicht sichtbar ist.
  • Sie gehen zur Wahlurne, legen Ihre Wahlbenachrichtigung oder Ihren Ausweis/Pass vor, und werfen den Wahlumschlag für die Gemeinderatswahl und ggfs. den gefalteten Stimmzettel für die Europawahl in die Wahlurne.