Demokratie leben! - Aktiv gegen Rechtsexetremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) förder im Rahmen des Bundesprogramm Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit (BMFSFJ) Städte, Gemeinden und Landkreise dabei, lokale „Partnerschaften für Demokratie“ aufzubauen. Im Rahmen dieser Partnerschaften werden Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt entwickelt und umgesetzt. Das Bundesprogramm ist aufgesetzt mit einer Laufzeit von fünf Jahren (2015 bis 2019).

Die Stadt Mannheim konnte sich unter der Federführung der Abteilung des Integrationsbeauftragten erfolgreich für die Aufnahme in das Bundesprogramm bewerben. Zur lokalen Umsetzung des Programms in Mannheim fließen die zur Verfügung stehenden Bundesmittel in die Entwicklung des "Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt" sowie in die Durchführung der entsprechenden Bündnisaktivitäten.

Laut den Leitlinien des Bundesprogramms ist wesentliches Element für eine "Partnerschaft für Demokratie" die Bildung eines lokalen Begleitausschusses, der neben Vertreter*innen der kommunalen Verwaltung mit lokalen Handlungsträger*innen aus der Zivilgesellschaft zu besetzen ist. Als strategisch handelndes und regelmäßig tagendes Gremium werden im Begleitausschuss die Eckpunkte der Gesamtstrategie zum Aufbau des "Mannheimer Bündnisses" beraten und abgestimmt. Darüber hinaus entscheidet das Gremium über die Auswahl der Einzelmaßnahmen (Vergabe der Projektfördermittel) zur Umsetzung der Zielstellungen der "Partnerschaft für Demokratie". Das Gremium wurde auf der Grundlage eines Diversitätskonzeptes zusammengesetzt. Eine List der Begleitausschussmitglieder ist weiter unten angefügt.

Die Fördermittel fließen in die Bereiche Vernetzungstreffen, Qualifizierungsmaßnahmen, gemeinsame Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit. Im Fokus steht dabei das Format der einander.Aktionstage, in dessen Rahmen die Bündnispartner*innen sich gemeinsam engagieren und sichtbar werden, um ein stadtweites Zeichen für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt und gegen Diskriminierung zu setzen.

 

 

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