Das Bundesprogramm "Demokratie leben!" startet in die zweite Förderperiode

Menschenfeindliche Äußerungen und Handlungen gefährden die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Daher fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bereits zum zweiten Mal in einer auf fünf Jahre angelegten Förderperiode Projekte und Partnerschaften, die sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit engagieren.

"Demokratie leben!" ist als lernendes, das heißt auf Veränderung angelegtes Programm konzipiert. Für die jetzt startende, zweite Förderperiode wurden die Ziele des Bundesprogramms neu justiert und stärker fokussiert - vor allem mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und auf Grundlage der gewonnenen Erfahrungen. Das Programm bleibt damit eine zentrale Säule der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung und verfolgt weiterhin die dort festgelegten Ziele.

Für die zweite Förderperiode wird derzeit der Begleitausschuss Demokratie leben!, der neben Vertreter*innen aus möglichst allen relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen mehrheitlich mit lokalen bzw. regionalen Handlungsträger*inen aus der Zivilgesellschaft besetzt wird, neu konstituiert. Der Begleitausschuss ist für die strategische Planung und Organisation zuständig. Der Ausschuss legt die Eckpunkte der Gesamtstrategie nach Beratung in der „Demokratiekonferenz“ (Bündnistreffen) fest und entscheidet, welche Einzelmaßnahmen aus dem Aktions- und Initiativfonds der Zielerreichung dienen.Das Gremium wurde auf der Grundlage eines Diversitätskonzeptes zusammengesetzt. Eine Liste der Begleitausschussmitglieder ist weiter unten angefügt.

Die Fördermittel fließen in die Bereiche Vernetzungstreffen, Qualifizierungsmaßnahmen, gemeinsame Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit. Im Fokus steht dabei das Format einander.Aktionstage, in dessen Rahmen die Bündnispartner*innen sich gemeinsam engagieren und sichtbar werden, um ein stadtweites Zeichen für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt und gegen Diskriminierung zu setzen.

 

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