Aktionsfonds "Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsradikalismus, Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiziganismus"

Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements und der lokalen Demokratie in Mannheim:

14 Aktionsfonds-Projekte im Rahmen der 3. Förderrunde gestartet

Der Gemeinderat der Stadt Mannheim hat im Rahmen der Etatverhandlungen zum Doppelhaushalt 2020 / 2021 mit Mehrheitsbeschluss einen Fördertopf zur Stärkung zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rechtsradikalismus, Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiziganismus bewilligt. Für das Förderjahr 2022 stehen für diesen Aktionsfonds Mittel in Höhe von 120.000,- € zur Verfügung.

In Reaktion auf die Ereignisse in Halle und Hanau sowie auf bundesweit fortbestehende, rigide Feindbildkonstruktionen und extremistisch motivierte Morde, ist dieses Förderinstrument als nachdrücklicher kommunaler Impuls zu verstehen, das breite zivilgesellschaftliche Engagement der Mannheimer Bürgerschaft gegen Rechtsextremismus und weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu stärken und zu unterstützen.
Der Aktionsfonds ist ein Angebot an die Mannheimer Stadtgesellschaft, sich sowohl mit bewährten Ansätzen aber auch neuen Ideen auf möglichst vielfältige Weise für unsere freiheitlich-demokratischen Werte einzusetzen sowie rassistischen und menschenverachtenden Gesinnungen aktiv entgegen zu wirken.
Mit dem Aktionsfonds soll ein öffentlich wahrnehmbarer Beitrag zum Leitbild „Mannheim 2030“ geleistet werden; insbesondere zum Strategischen Ziel (3).

Im Förderjahr 2022 werden 14 Projekte über den Aktionsfonds gefördert. In der Übersicht über die geförderten Projekte (pdf-Dokument) können sich interessierte Bürger*innen über diese Projekte informieren.

Bezüglich weiterer Fragen steht Ihnen Sylvia Löffler unter (sylvia.loeffler@mannheim.de) oder 0621/293-9802 zur Verfügung.


 

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