Verlegeorte

Bisher verlegte Stolpersteine

Verlegeadresse

Name

Geburtsdatum

Schicksal

Käfertalerstr. 38

Abel, Friedrich

12.3.1891

KPD-Mitglied; 1934: 1 Jahr 5 Monate; Tod unter ungeklärten Umständen im Gefängnis (22.7.1936)

M 6 (Lauersche Gärten)

Adis, Hermann

21.11.1886

Am 28.3.1945 wegen Hissens der weißen Fahne erschossen

Holzbauerstr. 3

Awstreich, Chaim

1.1.1882

Am 22.10.1940 nach Gurs verschleppt, am 6.3.1943 vom Sammellager Drancy nach Majdanek (Lublin-Majdanek)/Polen (Transport 51); für tot erklärt auf den 31.3.1943

Collinistr. 47; zuvor: Mollstr. 39

Baldauf, Martha

13.2.1877

Am 22. Oktober 1940 von der Deportation verschont, aber am 13. November 1940 im Israelit. Krankenhaus verstorben

Mönchwörthstr. 51

Baumann, Jakob

20.4.1893

Sozialdemokratischer Widerstandskämpfer, mehrfach verhaftet, zuletzt 1937 wegen Hochverrats im Zuchthaus Hohenasperg. Überlebte die Haft, starb 1951 an den Haftfolgen

John Deere, Werksgelände

Biehler, Eugen

18.11.1902

1933 18 Monate Gefängnis. 1935 verurteilt zu 5 Jahren Zuchthaus (wg. der Verteilung illegaler Schriften). KZ Dachau und Ravensbrück, dort ermordet am 5.5.1942

Rathenaustr. 1

Billigheimer, Samuel

3.8.1889

Lehrer; 1933 vom Dienst beurlaubt. Nach dem Pogrom vom 10. November 1938 nach Dachau verschleppt. Im März 1939 wanderte er nach Australien aus; dort am 17.5.1983 verstorben

Bonifatiuskirche

Brunke, Thaddäus

21.1.1903

Er wirkte ein Jahrzehnt als Kaplan an St. Bonifatius in Mannheim. 1940 verhaftet, kam er am 5.8.1942 im KZ Dachau um

Meerfeldstr. 4 a

Cohn, Marianne

17.9.1922

Am 31. Mai 1944 bei einem Transport jüdischer Kinder über die französisch-schweizerische Grenze verhaftet, 8. Juli 1944 im Wald bei Ville-la-Grand ermordet

Mittelstr. 4

Dieter, Gustav

15.7.1906

Sozialdemokratischer Widerstandskämpfer, 1935 zu 10 Monaten Haft verurteilt, am 18.3.1936 im Zuchthaus Bruchsal unter ungeklärten Umständen verstorben

M 6 (Lauersche Gärten)

Doland, Adolf

14.1.1883

Am 28.3.1945 wegen Hissens der weißen Fahne

F 2, 10

Dreifuss, Albert

14.12.1864

Am 22.10.1940 nach Gurs deportiert, gestorben am 31.10.1940 in Lannemezan

Goethestr. 18

Dreifuss, Bernard

18.2.1921

Über Drancy am 6.3.1943 deportiert und in Majdanek ermordet

Goethestr. 18

Dreifuss, Eugen

14.6.1886

aus Drancy am 7.12.1943 deportiert und in Ausschwitz ermordet

D 7, 8

Dreifuß, Jenny

26.6.1893

Auf dem Grabstein: Jenni, 22.10.1940 Freitod wegen der bevorstehenden Deportation nach Gurs

Goethestr. 18

Dreifuss, Rosa geb. Ascher

19.10.1893

aus Drancy am 7.12.1943 deportiert und in Ausschwitz ermorde

Langstr. 24

Dreyfuss, Ernestine Else

2.5.1886

Am 22.10.1940 nach Gurs deportiert. Am 10.3.1941 nach Rivesaltes verschleppt, am 14.8.1942 nach Auschwitz deportiert. Verstorben am 31.8.1942 in Auschwitz (festgesetzt)

Langstr. 24

Dreyfuss, Theodor

31.10.1877

Am 22.10.1940 nach Gurs deportiert. Verstorben am 20.2.1942 in Rivesaltes.

Lange Rötterstr. 22

Dürr, Friedrich

1.2.1904

1935 verhaftet und ins Zuchthaus gebracht; 1938 deportiert nach Dachau; ermordet am 28.04.1945

Mittelstr. Ecke Lupinenstr.

Eckel, Rosa

16.4.1913

Vom Mannheimer Sondergericht wegen eines geringfügigen Diebstahls zum Tode verurteilt, in Stuttgart am 22.12.1943 hingerichtet

Rheinhäuserstr. 56

Ehret, Georg

11.12.1898

Wegen angeblicher Plünderung am 05./06.09.1943 zum Tode verurteilt, das Urteil wurde am 15.01.1944 in Stuttgart vollstreckt

N 2, 8

Eis, Johanna, geb. Wallenstein

16.9.1875

Von Karlsruhe aus nach Gurs deportiert, von Marseille nach New York ausgewandert, dort am 4.6.1946 verstorben

Collinistr. 20

Eppstein, Hedwig

6.1.1903

Deportation am 26. Januar 1943 von Berlin nach Theresienstadt, Ghetto; am 28. Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz; Todesdatum/-ort: 30. Oktober 1944, Auschwitz, Vernichtungslager

Collinistr. 20

Eppstein, Paul

4.3.1902

Übernahm 1928 die Leitung der neugegründeten Volkshochschule in Mannheim. Nachdem er im Juni 1933 entlassen wurde, fand er eine neue Aufgabe in der „Reichsvertretung der deutschen Juden“ in Berlin als Leiter der Auswanderungsstelle. 1943 wurde er in das KZ Theresienstadt deportiert, wo er im September 1944 ermordet wurde

Rathenaustr. 1

Erlanger, Fritz Horst

15.4.1903

Emigration Anfang Januar 1934 Schweiz; von dort nach Frankreich, wo er vom 25.11.1941 bis 3.7.1942 im Lager Gurs interniert war; 4.7.1942 - 23.7.1942 Lager Rivesaltes. Anschließend in Perpignan; 16.6.1942 Lager Drancy; 27.3.1942 von Drancy nach Auschwitz

Rathenaustr. 1

Erlanger, Lina, geb. Kuhn

13.6.1869

Am 22.10.1940 nach Gurs deportiert. Verstorben am 7.6.1944 in Gurs (Datum festgesetzt)

Rathenaustr. 1

Erlanger, Max

13.12.1865

Inhaber der Eisenhandlung M. Marum, die „arisiert“ wurde. Starb kurz vor der Deportation am 11.10.1940 in Mannheim

T 4 (Sickinger-Schule)

Faulhaber, Johann

10.3.1864

Euthanasieopfer; Psychiatrie in Wiesloch und Heidelberg; ermordet in Grafeneck 2.11.1940

Hebelstr. 21

Feitler, Nanette

22.10.1940

Witwe des 1913 verstorbenen Kaufmanns Moritz Feitler. Selbsttötung, um der drohenden Deportation zu entgehen

G 4, 19

Geis, Philipp

6.2.1899

Nach seiner Verhaftung am 12.6.1933 ins Gefängnis Ludwigshafen eingeliefert. Vom 31.7.1933 - 2.9.1934 (31.8.1934 oder 30.9.1934?) im KL Dachau. Am 3.8.1936 in Mannheim erneut verhaftet, in Stuttgart 1937 wegen Hochverrats zu 1 Jahr Zuchthaus verurteilt, nach Verbüßung der Strafe in Papenburg/Ems ins KL Buchenwald verbracht, wo er am 13.1.1940 verstarb.

F 2, 10

Gezow, Amira, geb. Siesel

20.5.1929

Am 22.10.1940 nach Gurs deportiert, lebt heute in Israel

Fröbelschule

Grünbaum, Dora

2.3.1879

Gründerin und Leiterin des Fröbelseminars, 1933 entlassen, nach Gurs verschleppt, am 6.11.1940 im Lager Gurs verstorben

Fröbelschule

Grünbaum, Rosa

4.12.1881

Gründerin und Leiterin des Fröbelseminars, 1933 entlassen, nach Gurs verschleppt, ermordet in Auschwitz

F 4, 6

Hartnagel, Wilhelm

13.04.1914

Am 25.09.1943 festgenommen, Sondergerichtsurteil am 2.3.1944, Todesurteil wegen Plünderung, vollstreckt am 29.03.1944 in Stuttgart

F 4, 6

Hartnagel, Wilhelmine

14.12.1920

4 Jahre Zuchthaus wegen Beihilfe inhaftiert in Hagenau, vermutl. gleicher Tag der Verhaftung, gleicher Prozesstag

John Deere, Werksgelände

Heck, Hans

24.3.1906

1933 KZ Kislau in „Schutzhaft“. Am 3. März 1942 verhaftet (lt. Salm fanden sich Exemplare des „Vorboten“ an seinem Arbeitsplatz); soll sich am 14. Juli 1942 im Landesgefängnis Mannheim erhängt haben

F 2, 10

Kaufman, Heinrich

8.4.1887

Am 22.10.1940 nach Gurs deportiert, für tot erklärt

F 2, 10

Kaufmann, Lilli

3.4.1884

Am 21.8.1942 nach Theresienstadt deportiert, dort am 3.9.1942 gestorben

F 4, 17

Klingmann, Herbert

2.3.1904

Am 6.4.1940 als Homosexueller im KZ Dachau inhaftiert, dort am 11.8.1940 nach 4 Monaten Haft im Alter von 36 Jahren verstorben.

Gustav-Wiederkehr-Schule Mannheim

Krainski, Marian

27.7.1914

Zwangsarbeiter. Hingerichtet am 04.01.1945 wegen angeblicher Sabotage

Werderstr. 48

Krehbiel-Darmstädter, Maria

22.6.1892

Vermutlich 1942 in Auschwitz ermordet (Verlegeort ist die Adresse ihre Elternhauses)

John Deere, Werksgelände

Kurz, Anton

25.2.1906

1936 verurteilt zu 3 Jahren und 6 Monaten, am 26.2.1942 verhaftet; am 15.9.1942 hingerichtet in Stuttgart

Kirchenstr. 4

Liebermensch, Samuel

24.02.1887

Am 22.10.40 nach Gurs deportiert; 16.9.42 nach Auschwitz, dort ermordet

N 3, 9 (letzter Wohnort)

Link, Viktor

16.6.1894

Denunziert, wurde am 11.9.1944 im Käfertaler Wald erschossen

Acherner Str. 28 (Mannheim-Seckenheim)

Locherer, Paul

16.10.1903

Wegen Widerstandstätigkeit 1939 vom Volksgerichtshof zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt. Bruder des DKP-Stadtrats August Locherer

Heinrich-Lanz-Str. 43

Maas, Ferdinand

10.11.1889

Ermordet 1.5.1940 im KZ Sachsenhausen

Traitteurstr. 41

Magin, Wilhelm Otto

22.9.1893

7 Jahre Zuchthaus, KZ Dachau, ermordet am 1.2.1943

U 1, 20

Marx, Ricka <Riga?>

15.6.1867

Im Zug der Oktoberdeportation 1940 verschleppt, am 23.10.1941 im Lager Gurs verstorben

Richard-Wagner-Str. 26

Michel, Frieda

1.11.1884

Am 22.10.40 nach Gurs deportiert; in Auschwitz ermordet

Richard-Wagner-Str. 26

Michel, Otto Josef

21.7.1879

In Auschwitz ermordet

John Deere, Werksgelände

Moldrzyk, Ludwig

14.2.1899

1933 KZ Ankenbuck bis 1934; am 26.2.1942 verhaftet. Zum Tode verurteilt wegen Hochverrat und Zersetzung der Wehrkraft, hingerichtet am 15.9.1942 in Stuttgart

Fröbelschule

Moses, Julius Dr.

22.1.1869

Arzt (als Kinder- und Armenarzt in Mannheim tätig), Zionist, Emigration, gest. 12.07.1945 in Tel Aviv

Rheinhäuserstr. 12

Neischwander, Ludwig

28.06.1904

Wegen Zugehörigkeit zum Widerstand im Juni 1942 verhaftet; am 22.10.1942 vom großen Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart zum Tode verurteilt; hingerichtet am 24.2.1943 in Stuttgart

Fröbelschule (Mannheim-Lindenhof)

Neter, Eugen

29.10.1876

Neter kam 1904 als Kinderarzt nach Mannheim. Er war Mitbegründer des Fröbelseminars für Kindergärtnerinnen, an dem er als allseits beliebter Lehrer wirkte. Nach 1933 leitete er die von der Gemeinde eingerichtete Akademikerhilfe und übernahm nach dem Pogrom vom 10. November 1938 den Vorsitz der Gemeinde. Am 22. Oktober 1940 begleitete er freiwillig die Deportation nach Gurs. Er überlebte das KZ und wanderte 1945 nach Palästina aus, wo er 1960 im Kibbuz Deganja verstarb.

Lameystr. 13

Neuberger, Anna

28.6.1897

Vermutlich 1942 in Auschwitz ermordet

Lameystr. 13

Neuberger, Emilie, geb. Weil

4.9.1861

5. November 1940 im Lager Gurs verstorben

Lameystr. 13

Neuberger, Martha

19.8.1890

Vermutlich 1942 in Auschwitz ermordet

M 6 (Lauersche Gärten)

Paul, Erich

8.2.1898

Erschossen am 28.3.1945 wegen Hissens der weißen Fahne

Werderstr. 36

Reiss, Georg David Sally

23.1.1916

Emigration: 1938, Niederlande; gest. am 23.10.1941 im KZ Mauthausen

Renzstr. (Gebäude der AOK)

Reiter, Jakob

24.7.1888

Brezelverkäufer, denunziert, sich in „staatsgefährlicher Weise gegen den Nationalsozialismus geäußert habe, hingerichtet am 8. Mai 1944 im Zuchthaus Plötzensee

Langstr. 24

Rogo, Berta

9.11.1914

Tochter von Michael Rogo. Am 6. Februar 1939 über Köln nach Brüssel geflohen; mit Wirkung vom 31.12.1945 für tot erklärt (Beschluss Amtsgericht Mannheim 18.8.1954)

B 7, 3

Rogo, Friederike (Friedel)

23.8.1912

Wirkte zuletzt im Jüdischen Altersheim in B 7, 3.

Langstr. 24

Rogo, Michael

14.2.1880

Am 6. November 1938 Emigration nach Brüssel (Belgien), mit Wirkung vom 8.5.1945 für tot erklärt (Beschluss Amtsgericht Mannheim 3.10.1955)

F 1, 11

Rosenthal, Franz

3.7.1911

Rabbiner Franz Rosenthal kam 1938 nach Mannheim. Während seines Aufenthalts in Mannheim praktizierte er als Rabbiner (zu anderer Zeit ordinierte er auch in Breslau). Rabbiner Rosenthal überlebte den Holocaust im KZ Buchenwald und emigrierte in die USA, wo er bis 1979 lebte.

K 2, 25

Rosenzweig, Hedwig

26.10.1891

Ehefrau von Siegfried Rosenzweig. Deportation am 22.10.1940 nach Gurs; 1941/1942 Rivesaltes; 14.8.1942 von Drancy nach Auschwitz

K 2, 25

Rosenzweig, Siegfried

4.8.1894

Nach dem Novemberpogrom 1938 am 10.11.1938 in „Schutzhaft“ genommen und am Abend des gleichen Tages nach Dachau deportiert. Am 22.10.1940 Deportation der Familie nach Gurs. Tochter Lore jetzt Ora Schamir, geb. am 28.6.1927 in Mannheim gelang die Auswanderung nach Palästina

Bühler-Str. 7 (Mannheim-Seckenheim)

Ruf, Ludwig

12.2.1889

Im März 1936 verhaftet, im Landesgefängnis Mannheim vermutlich ermordet

John Deere, Werksgelände

Rüffer, Bruno

5.10.1901

1942 verhaftet (genaues Datum noch nicht aufgefunden) und zum Tode verurteilt wegen Verbreitung des „Vorboten“, hingerichtet am 24.2.1943 in Stuttgart

Traitteurstr. 24

Rutz, Josef

2.8.1898

Zuchthaus, KZ Sachsenhausen, am 11.10.1944 in Oranienburg erschossen

Boveristr. 22

Schmoll, Robert

24.2.1896

Als Mitglied der Lechleiter-Gruppe hingerichtet am 15.9.1942

N 2, 4

Selz, Otto, Prof. Dr.

14.2.1881

Professor an der Handelshochschule Mannheim. Emigrierte in die Niederlande. Am 27.8.1943 nach Auschwitz verschleppt und ermordet

John Deere, Werksgelände

Semak, Ekaterina

7.8.1924

Wurde am 15.1.1944 von einem Wachmann bei einem vermeintlichen Fluchtversuch erschossen

F 2, 10

Siesel, Ida, geb. Bendix

31.1.1897

Deportiert am 22.10.1940 nach Gurs, danach Rivesaltes, deportiert am 16.9.1942 nach Auschwitz, dort ermordet

F 2, 10

Siesel, Walter

23.4.1898

Deportiert am 22.10.1940 nach Gurs, danach Rivesaltes, deportiert am 16.9.1942 nach Auschwitz, dort ermordet

John Deere, Werksgelände

Sigrist, Eugen

25.1.1903

1933 10 Monate Gefängnis wegen Vorbereitung zum Hochverrat; verhaftet am 28.02.1942; zum Tode verurteilt und hingerichtet am 15.9.1942 in Stuttgart

Gustav-Wiederkehr-Schule Mannheim

Slowik, Mieczyslaw

12.7.1910

Zwangsarbeiter. Tot geprügelt am 17.12.1944 nach Fluchtversuch

Hebelstr. 9

Steiner, Paul Nikolaus

30.3.1894

Bedeutender Kabarettist aus Mannheim. Er wirkte als zeitkritischer Kabarettist in Berlin und emigrierte 1933 nach Zürich. Vor seinem Freitod in der Schweiz am 30.3.1933 schrieb Paul Nikolaus einen erschütternden Abschiedsbrief: "In Deutschland kann ich nicht leben und ohne Deutschland will ich nicht leben."

E 2, 18

Stern, Edmund, Dr.

31.5.1862

Wurde Ende 1939 oder Anfang 1940 in eine Heilanstalt verbracht. Von da aus erfolgte dann später die Deportation 21.8.1942 nach Theresienstadt. Am 7.9.1942 für tot erklärt

Mittelstr. Ecke Lupinenstr.

Stögbauer, Margarethe

7.3.1914

Vom Mannheimer Sondergericht wegen eines geringfügigen Diebstahls zum Tode verurteilt, in Stuttgart am 22.12.1943 hingerichtet

A 1 (Gerichtsgebäude)

Strauss, Dr. Sigmund

13.2.1867

1942 deportiert und im KZ Theresienstadt ermordet

Renzstr. 3

Strauss, Olga, geb. Simons

16.5.1879

Vergiftete sich im Oktober 1940 mit Schlafmitteln, um der bevorstehenden Deportation zu entgehen

Hanns-Martin-Schleyer-Str. (Benz-Tor)

Szeliga, Zdzislas

15.7.1919

Zwangsarbeiter. Erschossen im Werk am 2.2.1945, als ein SS-Mann mit dem Gewehr Häftlinge prügelte

Heinrich-Lanz-Str. 28

Wagner, Henriette

25.12.1883

Mitglied der Lechleiter-Gruppe, hingerichtet am 24.2.1943

Lameystr. 13

Weil, Berta

15.8.1866

Am 20. Oktober 1942 im Lager Gurs verstorben

A 1 (Gerichtsgebäude)

Wetzlar, Heinrich, Dr.

3.5.1868

Gestorben am 4.2.1943 im KZ Theresienstadt

Almenstr. 18

Wild, Friederike, geb. Kempf

8.3.1877

Euthanasieopfer; hat nach einem Luftangriff einen Nervenzusammenbruch erlitten und wurde nach Wiesloch eingewiesen

Gustav-Wiederkehr-Schule Mannheim

Wisniewski, Tadeusz

Um 1922

Zwangsarbeiter. Nach Bombenangriff am 15.12.1944 erschossen, weil er verletzt war

G 7, 5

Wolf, Gertrud, geb. Rogozinski

6.4.1884

Deportation am 22. Oktober 1940 nach Gurs; über das Sammellager Drancy am 14. August 1942 nach Auschwitz verschleppt

G 7, 5

Wolf, Karl

17.2.1881

Von 10.11.1938 bis 14.12.1938 im KL Buchenwald. Am 7.1.1942 im Lager Rivesaltes verstorben

Lameystr. 4

Zimmern, Rolf

18.7.1901

Vermutlich 1942 in Auschwitz ermordet

Lameystr. 4

Zimmern, Thekla

21.6.1877

Vermutlich 1942 in Auschwitz ermordet