Literatur

Ein lebendiges, literarisches Leben und dessen Förderung sind wesentlicher Bestandteil kommunaler Kulturpolitik zur Gestaltung von Stadtgesellschaft.

Abgesehen von experimentellen Textprojekten, die in Kollektiven erarbeitet werden – wie etwa im Internet – ist die Autorenschaft eines literarischen Werks meist ein singulärer Akt, der in der Folge in weitere Kommunikationsprozesse führen kann, etwa zu dramatischen oder cineastischen Ausprägungen, in Theater und Film, als Ausgangspunkt für Ton und Bild gebende Synästhesien.

Das Angebot in Mannheim – und für die Metropolregion – reicht von kontinuierlich stattfindenden, hochrangigen Lesereihen wie „lesen.hören“ und „Europa | Morgen | Land“ mit der Präsentation neuester deutscher Literatur, über regelmäßige literarische Wettbewerbe, wie dem jährlich ausgeschriebenen Mannheimer Heinrich-Vetter-Literaturpreis, bis zu dem durchgeführten Schreibwettbewerb „BunteZungen_WorteFluss“ zur Förderung junger literarischer Talente.

Vereinigungen von Autorinnen und Autoren wie das Literarische Zentrum Rhein-Neckar e. V., Die Räuber ´77 und die „Mörderischen Schwestern“ gestalten das literarische Leben der Stadt ebenso wie eine Vielzahl von freien Literatinnen und Literaten, die ihre Werke regelmäßig vorstellen.

Die Förderung aller Aktivitäten in diesem Genre von Rang soll Impuls geben für eine attraktive Wahrnehmung der Stadt Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar in literarischer Hinsicht.

Die Lesung als persönliche Begegnung mit dem Autor ist eine wichtige Form des literarischen Events, eines Austausches auf Augenhöhe, in öffentlicher Kommunikation.