Mannheim unterscheidet sich von anderen Städten dadurch, dass es zu Beginn des 17. Jahrhunderts anhand eines auf dem Reißbrett entworfenen Idealplans mit ebenmäßigen, quadratischen Baublöcken angelegt wurde. Daher auch die Bezeichnung „Quadratestadt”.

So weist die City bis heute einen für Deutschland einzigartigen Grundriss auf. Dass die Stadt zugleich auch die Funktion einer Festung hatte, führte zu mehrfacher Zerstörung und nachfolgendem Wiederaufbau. Großen Einfluss auf Stadtbild und Stadtgeschichte hatte nicht zuletzt die Tatsache, dass die Kurfürsten von der Pfalz im 18. Jahrhundert Mannheim für über 50 Jahre zu ihrer Residenz wählten.

Festung - Planstadt - Residenz

Zu diesem Thema finden Sie an folgenden Orten entsprechende Tafeln:

  • Akademie der Wissenschaften A 4
  • Dalberghaus - Stadtbibliothek N 3, 4
  • Dragonerkaserne, Arbeitsamt M 3 a
  • Hebammenschule - Entbindungshaus N 6
  • Kurpfalzbrücke - Schiffsbrücke über den Neckar
  • Lauer´sche Gärten M 6
  • Marktplatz G1
  • Palais Bretzenheim A2, 1
  • Palais Hillesheim R1,1
  • Paradeplatz - Grupello Pyramide O1
  • Paradeplatz - Pfälzer Hof D1, 5-6
  • Paradeplatz - Postgeschichte im Quadrat O1
  • Schillerplatz - Altes Nationaltheater B3
  • Schloss - Dorf Mannheim und Stadtgründung
  • Schloss - Festung im 17. Jahrhundert
  • Schloss - Schlossbau im 18. Jahrhundert
  • Sternwarte A4
  • Strohmarkt - Planken P6,1
  • Toulonplatz - Garnison mit Zeughaus und Kasernen C5
  • Wohnhaus von Ignaz Fränzl, „Mannheimer Schule“ C3, 5
  • Zeichnungsakademie F6, 1