Konkret helfen: Aktuelle Förderungen
Viele Menschen engagieren sich für soziale, kulturelle und wohltätige Zwecke – mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten, aber einem gemeinsamen Ziel: vor Ort etwas zu bewegen. Die Zuwendungen aus Stiftungen, Erbschaften und Nachlässen unterstützen Projekte, die Chancen eröffnen, Gemeinschaft stärken und konkrete Hilfe leisten. Die folgenden Beispiele geben einen Einblick in aktuell geförderte Vorhaben und zeigen, wie vielfältig dieses Engagement ist.
- 500 Euro für Tierarztkosten des Rettungshundes „Sammy“ der Rettungshundestaffel des ASB
Sammy war über viele Jahre bei der DRK Rettungshundestaffel Mannheim, Ortsverein Feudenheim und dem ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar für die Menschen in der Region im Einsatz gewesen. Das Training ist in Wäldern und Brachgeländen, die Einsätze sind meist nachts, wenn die meisten Menschen schlafen. Sammy war da, wenn die Menschen in der Region ihn brauchten. Durch die Mittel einer Zuwendung über 500 Euro konnte ein Teil der Kosten für mehrere dringend erforderliche Operationen gedeckt werden. Sammys Besitzerin hat sie als Zeichen des Respekts und der Wertschätzung für die Lebensleistung von Sammy wahrgenommen.
- 500 Euro für das Projekt „Dein Festmahl Mannheim“ des Freundeskreis Rosengartens
Tum ersten Mal fand am 16. Dezember 2025 im Rosengarten Mannheim die Veranstaltung „Dein Festmahl“ statt – und es war weit mehr als ein festliches Drei-Gänge-Menü in einem der repräsentativsten Säle der Stadt. In den Mozartsaal eingeladen waren Menschen, die sich diesen Ort und diese damit verbundene Selbstverständlichkeit sonst kaum leisten können. Für einen Tag öffnete sich der Rosengarten auf eine neue Weise und wurde zu einem lebendigen Ort gelebter Nächstenliebe, solidarischen Handelns und aufrichtiger Aufmerksamkeit für jene, denen es nicht gut geht, nicht so gut wie uns. Die Veranstaltung wurde durch Spenden sowie durch das Engagement regionaler Akteure realisiert – darunter 500 Euro aus Erträgen der Vereinigten Wohltätigkeitsstiftung.
- 2000 Euro für neue Jugend-Gardekostüme des Carneval Club Waldhof e.V.
Der Carneval Club Waldhof bereichert Jahr für Jahr die fünfte Jahreszeit mit erstklassigen Garde- und Schautänzen. Beim wöchentlichen Training des Vereins wird nicht nur getanzt, sondern auch gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Es wird gelacht, gestritten, sich wieder versöhnt und der starke Zusammenhalt geprägt! In diesem Jahr wurden neue Gardeuniformen für Kinder und Jugendliche gefertigt. Aus Erträgen der Vereinigten Wohltätigkeitsstiftung konnte mit 2000 Euro ein Teil der Kosten für die neuen Uniformen für Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen übernommen werden.
- 3000 Euro an den Trägerverein Gemeinschaftszentrum Jungbusch e.V. für das Kulturprogramm des Nachtwandels
Zwischen Hafen und City zeigt sich der Jungbusch auch in diesem Jahr als lebendiger und vielfältiger Stadtteil. Der Nachtwandel spiegelt den Wandel des Quartiers wider – seine Geschichte, seine Gegenwart und seine Zukunft. Hinterhöfe, Läden, Werkstätten und Orte der Industriekultur öffnen ihre Türen und werden zu Bühnen für Musik, Theater, Kunst, Ausstellungen und Kulinarik. Eine Zuwendung über 3.000 Euro konnte der Trägerverein Gemeinschaftszentrum Jungbusch e.V. 2025 für das vielfältige Kulturprogramm des Nachtwandels einsetzen.
- 2500 Euro für das Projekt „Perspektive Job-Zauberland“ der BZE Mannheim gGmbH
Zehn Frauen, die in den vergangenen Monaten nicht nur Praktika absolviert, sondern vor allem eines getan haben: sich selbst neu entdeckt.
Was für manche anfangs wie ein vorsichtiger Schritt in ein unbekanntes Land wirkte, wurde für viele zu einem echten Zauberland voller neuer Möglichkeiten, Selbstvertrauen und Zukunftsperspektiven. Das Projekt „Perspektive Job-Zauberland“ der BZE Mannheim gGmbH ermöglicht Kundi*innen des Jobcenters sich mit Fokus auf ihre persönlichen Potentiale und Kompetenzen in Kulturbetrieben zu erproben und so geeignetes Personal nicht nur für die Kulturbranche zu finden. Eine Zuwendung für soziale und mildtätige Zwecke unterstützte mit 2.500 Euro das Projekt.
Die Gruppe bestand überwiegend aus Teilnehmerinnen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, und ein besonderes Highlight war, dass diese Teilnehmerinnen ihre Arbeiten vollständig auf Deutsch präsentierten. Mit einer Wand aus Fotos, Plakaten und persönlichen Botschaften sowie einem bewegenden Projektfilm nahmen die Teilnehmerinnen ihre Gäste mit auf ihre ganz eigene Reise. Jede Geschichte erzählte von Herausforderungen, von ersten Erfolgen und von Momenten, in denen man plötzlich spürt: Ich kann das.