Das Zugangsgebäude mit Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof-Süd nimmt sichtbar Gestalt an. Gebäude und Platz sind inzwischen weitgehend fertiggestellt. Mit dem Bauwerk entsteht am südlichen Zugang zum Mannheimer Hauptbahnhof eine zentrale Schnittstelle zwischen Bahnhof, Lindenhof, Glücksteinquartier, Innenstadt und Rhein für täglich 10.000 Passantinnen und Passanten. Damit wird das Gebäude künftig nicht nur Mobilitätsdrehscheibe, sondern auch eine belebte Anlaufstelle im neuen Stadtraum. Gesamtfertigstellung ist bis März kommenden Jahres vorgesehen.
Das Projekt ist in zweierlei Hinsicht von großer Bedeutung für Mannheim. Zum einen war die Quartiersentwicklung Jungbusch/Verbindungskanal ein wichtiger Beitrag zum Stadtjubiläum 2007, zum anderen konnte die Maßnahme mit einem Bündel aus investiven Einzelmaßnahmen gemeinsam mit der erforderlichen Gemeinwesenarbeit im Stadtteil als viertes Projekt der „Sozialen Stadt“ bei Bund und Land erfolgreich angemeldet werden.
Die Modernisierung der Stadtbahnlinie und die Verlegung der Straßenbahnendhaltestelle eröffnete die Möglichkeit der Schaffung eines multifunktionalen Quartiersplatz als neue Ortsmitte im Zentrum von Sandhofen zur Stärkung des Zentrums durch die Nutzung als Markt und für Stadtteilfeste.
Die städtische Wohnungsbautochter GBG hat im Stadtteil Schönau einen Bestand von 1.167 Wohnungen. Ein Teil der Bebauung wurde in den Jahren zwischen 1939 und 1941 im Zuge eines Wohnungsbauprogramms hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, zwischen 1952 und 1960, begann die systematische Bebauung im Rahmen jährlicher Bauprogramme.