Kammermusik in den REM

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    Prof. Dr. Claus Meissner
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    Unterstützt wird diese Reihe durch Zuschüsse der Stadt Mannheim,  durch Spenden der H.W. & J. Hector Stiftung, Frau Eva Maria Freudenberg, Dr. Dr. hc. Manfred Fuchs,  der Fa. Lochbühler Aufzüge GmbH Mannheim, des Mannheimer Morgen sowie durch ein Vermächtnis aus dem Nachlass der Mannheimer Ärztin Dr. Marianne Häfner.

Liebe Freundinnen und Freunde der Kammermusik,

nach zwei stürmisch verlaufenen, von zahlreichen Absagen und Nachholkonzerten geprägten Konzertjahren hoffen wir, das Schiff mit den gewohnten sieben Konzerten wieder in das normale Fahrwasser lenken zu können. Der Vorsicht halber haben wir allerdings die Konzerte erneut in den Anna-Reiß-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen gelegt, um bei eventuellen räumlichen Zugangsbeschränkungen im nächsten Winter allen Abonnenten einen sicheren Platz anbieten zu können. Für fünf der sieben Konzerte konnten wir eine Option im Florian-Waldeck-Saal bekommen. Wir werden jeweils im Internet, auf den Plakaten und in den Annoncen im Mannheimer Morgen und im Heidelberger Stern informieren, wo genau die Konzerte jeweils stattfinden.

Zahlreichen Wünschen aus dem Publikum folgend, haben wir uns entschlossen, den Beginn der Konzerte in der Saison 2022/23 versuchshalber auf 19.00 Uhr zu verlegen.

Mit dem abwechslungsreichen Programm hoffen wir nicht nur unsere bisherigen, sondern auch neue Abonnentinnen und Abonnenten, vor allem jüngere musikinteressierte Menschen für die Kammermusik zu gewinnen. Unter den Ensembles, die wir für die Konzerte engagieren konnten, befinden sich mit dem Leonkoro Quartett und dem Simply Quartett zwei junge Ensembles, die in den vergangenen Monaten eine steile internationale Karriere gemacht und sich in die vorderste Reihe der Interpreten für Streichquartett gespielt haben. Das Junge Podium wird dieses Mal von einem mit zwei Saxophonen und Klavier ungewöhnlich besetzten Trio bestritten. Alte Freunde der Reihe kommen mit dem Kuss Quartett und dem Mozart Piano Quartett erneut nach Mannheim. Sein Debut in unserer Reihe gibt das auch weltweit renommierte Busch-Trio. Der Pianist Oliver Triendl, der schon mehrfach Gast in dieser Reihe war (zuletzt im Frühjahr 2020 mit dem Quatuor Danel im letzten Konzert vor der Corona-Pandemie), hat dieses Mal ein aus Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass bestehendes Ensemble um sich geschart und wird mit diesen vier Musikerinnen und Musikern ein Programm gestalten, in dessen Mittelpunkt natürlich das Forellenquintett von Franz Schubert, aber auch ein Quartett für diese Besetzung von dem leider zu Unrecht fast vergessenen Hermann Goetz stehen wird.

Wir hoffen auf ein reges Interesse an diesem Programm und freuen uns auf Ihren Besuch.

Prof. Dr. Claus Meissner und Prof. Dr. Panja Mücke

 

Mittwoch, 21. September 2022, 19 Uhr
Anna-Reiß-Saal (D5)

Leonkoro Quartet

Jonathan Schwarz, Violine; Amelie Wallner, Violine
Mayu Konoe, Viola; Lukas Schwarz, Violoncello

Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr.3 op. 73
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130
                                           mit der Großen Fuge B-Dur op. 133 als Finalsatz

2019 gegründet, von Günter Pichler, dem ehemaligen Primarius des Alban-Berg-Quartetts und dem Artemis Quartett ausgebildet, mit zahlreichen Preisen, darunter beim Borciano-Wettbewerb ausgezeichnet, spielt sich das Leonkoro Quartet seit einigen Monaten auf einer steilen  Karriere in die erste Reihe der europäischen Streichquartette. Bei seinem Konzert in Mannheim wird das Quartett neben dem 1946 entstandenen dritten Streichquartett von Schostakowitsch, einem zentralen Werk unter den 15 Werken dieser Gattung des russischen Komponisten, das späte Streichquartett op. 130 von Beethoven in der originalen Fassung mit der Großen Fuge als letztem Satz spielen.

 

 

Mittwoch, 19. Oktober 2022, 19 Uhr
Anna-Reiß-Saal (D5)
(Evtl. Florian-Waldeck-Saal im Zeughaus)

Busch Trio

Mathieu van Bellen, Violine; Ori Epstein, Violoncello
Omri Epstein, Klavier

Robert Schumann:  Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63
Peter Tschaikowsky:  Klaviertrio e-Moll op. 50

Benannt nach dem legendären Geiger Adolf Busch, hat sich dieses junge Ensemble zu einem der führenden Klaviertrios seiner Generation entwickelt. Regelmäßig ist das Trio zu Gast auf allen bedeutenden europäischen Bühnen und Festivals. Die Höhepunkte der laufenden Saison bilden Konzerte im Konzerthaus Berlin, im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall London und der Liederhalle Stuttgart, sowie eine Tournee durch die USA. In ihrem Mannheimer Konzert interpretieren die Künstler zwei der großen Werke aus der Klaviertrio-Literatur des 19. Jahrhunderts

 

Mittwoch, 23. November 2022, 19 Uhr
Anna-Reiß-Saal (D5)
(Evtl. Florian-Waldeck-Saal im Zeughaus)

Junges Podium

Sigma Piano Trio

Anne Siebrasse, Regina Reiter, Saxophon
Anna Stepanova, Klavier

Max Bruch:  Acht Stücke
Michael Glinka: Trio pathétique d-Moll
Astor Piazzolla: Las Cuatro Estaciones Porteñas

Wir freuen uns, nach der coronabedingten Unterbrechung die von dem Mannheimer Unternehmer Manfred Fuchs geförderten Konzerte „Junges Podium“ wieder aufnehmen zu können und präsentieren hier zwei Saxophonistinnen und eine Pianistin, die sich während des Studiums an der Musikhochschule Frankfurt zu einem Trio zusammengeschlossen haben. Ein Ensemble in dieser Besetzung muss sein Repertoire aus Bearbeitungen zusammenstellen. Die Originalbesetzungen sind für die acht Stücke von Max Bruch Klarinette, Viola und Klavier, für das Trio pathétique von Michael Glinka Klarinette, Fagott und Klavier. Piazzola hat seine vier Tangos über die Vier Jahreszeiten von Buenos Aires ursprünglich für Klavier, Violine (Viola), Kontrabass, Elektrogitarre und Bandoneón komponiert. Regelmäßig sind sie auch in einer Fassung für das klassische Klaviertrio (Klavier, Violine und Violoncello) zu hören.

 

Mittwoch, 18. Januar 2023, 19 Uhr
Anna-Reiß-Saal (D5)
(Evtl. Florian-Waldeck-Saal im Zeughaus)

Forellenquintett

Oliver Triendl, Klavier; Nina Karmon, Violine; Sindy Mohamed, Viola;
Justus Grimm, Violoncello; Petru Juga, Kontrabasss

Hermann Goetz: Klavierquintett c-Moll op. 16
Hans Vogt: Rondo sereno für Violoncello und Kontrabass
Franz Schubert: Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und
                               Kontrabass A-Dur D 667 („Forellenquintett“)

Ein festes Ensemble in der Besetzung, wie sie das Forellenquintett von Franz Schubert fordert, dürfte schwer zu finden sein. Der Pianist und engagierte Kammermusiker Oliver Triendl, der in dieser Reihe schon mehrfach zu Gast war, hat ein solches Ensemble mit befreundeten Musikerinnen und Musikern (teilweise von der Mannheimer Musikhochschule) zusammengestellt und wird mit ihm außer dem berühmten Forellenquintett von Franz Schubert das selten gespielte, aber sehr lohnende Klavierquintett des fast vergessenen Komponisten Hermann Goetz zu Gehör bringen, dessen Oper „Der Widerspenstigen Zähmung“ 1874 am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt worden ist. Einen Bezug zu Mannheim hat auch der ehemalige Dozent für Komposition und Tonsatz an der Musikhochschule Mannheim, Hans Vogt, dessen Rondo sereno in der Besetzung Violoncello und Kontrabass das Programm ergänzt.

 

 

Mittwoch, 15. Februar 2023, 19 Uhr
Anna-Reiß-Saal (D5)

Simply Quartet

Danfeng Shen, 1. Violine; Antonia Rankersberger, 2. Violine
Xiang Lyu, Viola; Ivan Valentin Hollup Roald, Violoncello

Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur op. 20 Nr. 4
György Ligeti: Streichquartett Nr.1 „Metarmorphoses nocturnes“
Antonín Dvořák: Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106

Das Simply Quartet gehört zu den vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation und setzt sich aus einer Musikerin und drei Musikern aus drei verschiedenen Ländern - China, Norwegen und Österreich - zusammen. In den wenigen Jahren seit seiner Gründung hat sich das Quartett bereits in die Spitze der internationalen Kammermusikszene gespielt. Im Mittelpunkt seines Mannheimer Debuts steht das letzte Streichquartett Antonín Dvoráks. Ergänzt wird das Programm durch eines der „Sonnenaufgang“-Quartette von Joseph Haydn und das noch in Ungarn entstandene erste Streichquartett von Göyrgy Ligeti, das in der Tradition Bartóks steht. Der Name des Quartetts ist übrigens ähnlich wie der des legendären LaSalle Quartetts ein Zufallsprodukt und entstanden, als das junge Ensemble schnell einen Namen brauchte und ihn in einem Restaurant in Shanghai, das „Simply“ heißt, beim Mittagessen fand.

 

 

Mittwoch, 08. März 2023, 19 Uhr
Anna-Reiß-Saal (D5)
(Evtl. Florian-Waldeck-Saal im Zeughaus)

Kuss Quartett

Jana Kuss, 1. Violine; Oliver Wille, 2. Violine
William Coleman, Viola; Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello

Minaturen u.a. von Peter Tschaikowsky, Alfred Schnittke und Igor Strawinsky
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 8 e-Moll op. 59 Nr. 2
                                           (Nr. 2 der „Rasumowsky-Quartette“)

Nach längerer Zeit kommt es in diesem Konzert zu einer Wiederbegegnung mit dem Kuss Quartett, einem Ensemble, das seit drei Jahrzehnten weltweit auf allen wichtigen Kammermusikpodien und –festivals gastiert und sich durch zahlreiche CD-Produktionen zusätzlich einen großen Namen gemacht hat. Das Programm, welches das Quartett bei seinem Mannheimer Konzert präsentieren wird, geht ungewohnte Wege. Es enthält im ersten Teil Stücke, die wegen ihrer kurzen Dauer nur selten, meist als Zugaben, in den Programmen erscheinen, aber von so großem Reiz sind, dass sie auch in den Hauptprogrammen einen festen Platz haben sollten.

 

 

Mittwoch, 19. April 2023, 19 Uhr
Anna-Reiß-Saal (D5)
(Evtl. Florian-Waldeck-Saal im Zeughaus)

Mozart Piano Quartet

Mark Gothoni, Violine; Hartmut Rohde, Viola
Peter Hoerr, Violoncello; Paul Rivinius, Klavier

Wolfgang Amadé Mozart: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll KV 478
Max Reger: Klavierquartett Nr. 2 a-Moll op.133
Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60

Eine erneute Begegnung soll es zum Abschluss der Saison auch mit dem renommierten Mozart Piano Quartet geben, das ebenfalls zu den regelmäßigen Gästen dieser Konzertreihe zählt. Neben zwei Klassikern aus der Literatur dieser Gattung kommt das eher selten gespielte, aber nicht minder reizvolle zweite Klavierquartett zu Gehör, das der nur 43 Jahre alt gewordene Max Reger 1914 komponierte und das 1915 in Leipzig mit großem Erfolg seine Uraufführung erlebte.