Konzerte der Reihe Kammermusik

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    Prof. Dr. Claus Meissner

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    Unterstützt wird diese Reihe durch Zuschüsse der Stadt Mannheim,  durch Spenden der H.W. & J. Hector Stiftung, der Familie Fuchs, der Fa. Lochbühler Aufzüge GmbH Mannheim, der Fa. C. Bechstein, des Mannheimer Morgen und einiger privater Spender sowie durch ein Vermächtnis aus dem Nachlass der Mannheimer Ärztin Dr. Marianne Häfner.

    Hingewiesen sei auf die Partnerschaft mit dem SWR2 Kulturservice.

Erstes Konzert

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 20.00 Uhr      
Trio Boulanger
Birgit Erz, Violine; Ilona Kindt, Violoncello Karla Haltenwanger, Klavier

Mendelssohn-Zyklus IVa

Felix Mendelssohn Bartholdy:  Klaviertrio Nr.1 d-Moll op. 49 (Erste Fassung)
Ernst Bloch: Drei Nocturnes für Klaviertrio (1924)
Felix Mendelssohn Bartholdy:  Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

Mit den beiden Klaviertrios haben wir zwei Stücke Mendelssohns in das Programm genommen, die neben den Streichquartetten, Streichquintetten und dem Oktett zu den ganz großen Kammermusikwerken des Komponisten zählen und deshaib den Mendelssohn-Zyklus sinnvoll abrunden. Dass es von dem ersten Klaviertrio eine Urfassung gibt, ist nur wenig bekannt. Es ist sicher interessant, diese Fassung kennen zu lernen und mit der stets gespielten Endfassung zu vergleichen..

 

 


Zweites Konzert

Mittwoch, 25. Oktober 2017,  20.00 Uhr     

Signum Quartett
Florian Donderer, 1. Violine; Annette Walter, 2. Violine; Xandi van Dijk, Viola; Thomas Schmitz, Violoncello
Matthias Kirschnereit, Klavier

Franz Schubert: Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Màdchen"
Antonin Dvorak: Klavierquintett Nr. 2 A-Dur op. 81

Ein „gewichtiger" Abend: Es sind zwei Hauptwerke, also eigentlich Schlussstücke, die ihn prägen. Aber die Kombination dieser beiden Werke, die zum Schönsten und Ergreifendsten gehören, was die Kammerliteratur zu bieten hat, in einem Konzert hat sicher auch einen besonderen Reiz. Mit dem renommierten Signum Quartett, das zum zweiten Mal in dieser Reihe gastiert, und dem bekannten Pianisten Matthias Kirchnereit konnten Garanten für eine maßstäbIlche und hochkarätige Interpretation dieser beiden großen Werke der Kammermusik des 19. Jahrhunderts gewonnen werden.          

 

 

Drittes Konzert

Mittwoch, 22. November 2017,  20.00 Uhr 
 

Junges Podium
Marie-Claudine Papadopoulos, Violine; Dimitri Papadopoulos, Klavier

Johann Sebastian Bach: Partita d-Moll BWV 1004
Franz Schubert: Fantasie für Violine und Klavier C-Dur 934
Claude Debussy: Sonate fur Violine und Klavier g-Moll
Astor Piazolla/Sofia Gubaidulina: Grand Tango
Pablo de Sarasate: Introduktion und Tarantella

Die französische Geigerin Marie-Claudine Papadopoulos und ihr Bruder Dimitri bilden seit einigen Jahren ein Duo, das mit seinen Programmen auf den internationalen Konzertpodien große Erfolge erzielt hat. Die Gewinnerin vieler internationaler Wettbewerbe hat an der Musikhochschule Karlsruhe bei Ulf Hoelscher und an der Musikhochschule Mannheim bei Roman Nodel studiert und sich anschließend eine große Solistenkarriere aufgebaut. Der Pianist Dimitri Papadopoulos, Ihr Bruder, der ebenfalls zahlreiche Wettbewerbe in Frankreich, Italien und Deutschland gewonnen hat, ist in Frankreich und in anderen europäischen Ländern ein bekannter Solist (auch mit Orchester) und Partner verschiedener Kammermusikensembles.

 


Viertes Konzert

Mittwoch, 24. Januar 2018,  20.00 Uhr
    
Klavierabend
Alexej Gorlatsch


Ludwig van Beethoven: Sechs Variationen über ein eigenes Thema op. 34
                                           Klaviersonate Nr. 17 d-Moll op. 31 Nr. 2 („Der Sturm")
Frederic Chopin: Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35
                               Berceuse op. 57
                               Scherzo Nr. 2 b-Moll op. 31

Mit Alexej Gorlatsch konnte eines der erstaunlichsten Nachwuchstalente der letzten Jahre für diese Konzertreihe gewonnen werden. Der in 1988 Kiew geborene Pianist gewann 2006 den Beethoven-Wettbewerb Richard Laugs in Mannheim und nach zahlreichen weiteren ersten Preisen bei neun internationalen Wettbewerben 2011 beim ARD-Musikwettbewerb den ersten Preis. Von da ab baute er sich eine Solistenkarriere auf, die ihn auf die bekannten Konzertpodien weltweit feierte. Seine ersten CDs mit Klaviersonaten und mit dem Klavierkonzert c-Moll von Beethoven sowie mit den Werken für Klavier und Orchester von Strawinsky sind herausragende Exemplare auf dem Schallplattenmarkt geworden.

 

Fünftes Konzert 

Mittwoch,  21. Februar 2018, 20.00 Uhr - Auditorium Kunsthalle 

Fauré Quartett
Erika Geldsetzer, Violine; Sascha Frömbling, Viola; Konstantin Heidrich, Violoncello; Dirk Mommertz, Klavier

Sergej Rachmaninoff: Aus den Etudes Tableaux op. 33 & 39
Johannes Brahms:  Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

Mit diesem Konzert kehrt die Kammermusikreihe der Gesellschaft für Neue Musik an ihre alte Wirkungsstätte, die Kunsthalle Mannheim, zurück. Welches Werk hätte sich für das erste Konzert im Veranstaltungssaal der neuen Kunsthalle besser anbieten können als die „Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky? Es ist uns eine ganz besondere Freude, bei diesem Konzert im neuen Auditorium alte Freunde, das in der Weltspitze der Kammermusikensembles stehende Faurê Quartett, mit der für ihre Besetzung geschaffenen Bearbeitung der „Bilder einer Ausstellung" für Klavierquartett zu Gast zu haben. Und was liegt näher, als auf das Programm dieses Konzert ein weiteres Werk mit engen Bezilgen zu bildenden Kunst zu setzen: einige der 17 durch Bilder inspirierte „Etudes Tableaux" von Sergej Rachmaninow, ebenfalls in einer Bearbeitung fur Klavierquartett. In der Mitte des Programms erklingt mit dem dritten Klavierquartett von Johannes Brahms einer der ganz großen Klassiker für diese Besetzung.

 


Sechstes Konzert 

Mittwoch, 21. März 2018,  20.00 Uhr - Auditorium Kunsthalle 

Aris Quartett
Anna Katharina Wildermuth, Violine; Noemi Zipperling, Violine; Caspar Vinzens, Viola; Lukas Sieber, Violoncello

Joseph Haydn: Streichquartett f-Moll op. 55 Nr. 2
Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op. 5
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op.131

In einer Zeit, in der die Kammermusikszene von einem Angebot an jungen Ensembles bestimmt wird, wie man sie nie zuvor erlebt hat, haben es neue Streichquartette schwer, sich den ihnen angemessenen Platz auf den Konzertpodlen zu erobern. Dem 2009 in Frankfurt gegründeten Aris Quartett ist dies auf Anhieb gelungen. In erstaunlich kurzer Zeit hat das bei Günter Pichler, dem Artemis Quartett und Eberhard Fels in die Schule gegangene Ensemble sich in die vorderste Reihe hochqualifizierter Quartette gespielt. Mit dem vielleicht schwierigsten unter den letzten Strelchquartetten Beethovens, dem cis-Moll-Quartett op. 131, wird es sich im Früjahr 2018 in der neuen Kunsthalle zum ersten Mal dem Mannheimer Publikum vorstellen.

 

Siebentes Konzert

Mittwoch, 25. April 2018,  20.00 Uhr - Auditorium Kunsthalle 
        
Mandelring Quartett
Sebastian Schmidt, 1. Violine; Nanette Schmidt, 2. Violine
Andreas Willwohl, Viola; Bernhard Schmidt, Violoncello
 

Eliot Quartett
Maryana Osipowa, Violine; Alexander Sachs, Violine; Dmitry Khakhalin, Viola; Michael Neuss, Violoncello

Mendelssohn-Zyklus V

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 7 f-Moll op. 8o
Berthold Goldschmidt: Streichquartett Nr. 2
Felix Mendelssohn Bartholdy: Oktett für vier Violinen, zwel Violen und zwei Violoncelli Es-Dur op. 20

Mit dem Streichquartett op. 8o, das Mendelssohn unter Eindruck des Todes seiner Schwester Fanny kurz vor seinem eigenen Ende komponiert hat, und dem Geniestreich des Sechszehnjährigen, dem Oktett für Streicher, findet der Zyklus mit der gesamten Kammermusik für Streicher von Felix Mendelssohn Bartholdy seinen Abschluss. Wie in allen Konzerten des Zyklus rahmt auch hier die belden Stücke Mendelssohns ein Streichquartett eines Komponisten eln, dessen Schaffen von den Nationalsozialisten wie das von Mendelssohn als entartet verhöhnt und verboten worden ist. Berthold GoldschmIdt (1903-1996), dessen Oper „Der gewaltige Hahnrei" 1932 am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt worden ist, war In Deutschland lange Zeit vergessen, kann sich aber seit den achtziger Jahren nicht zuletzt wegen der Entdeckung seiner Kammermusik großer Beliebtheit erfreuen.

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