Rhein-Neckar-Industriekultur (RNIK) e.V.

Abenteuer Industriekultur

Industrie und Kultur, passt das zusammen? Und ob! Ein Blick auf die vielfältigen Bauten, ob Fabrikhallen, Hafenanlagen, Werkssiedlungen, Mühlen, Wassertürme oder Klärwerke zeigt, wie vielfältig die Geschichte der Industrialisierung in der Metropolregion ist. Und wie spannend. Wissen Sie zum Beispiel, was der Film „Der Teufel trägt Prada“ mit dem Mannheimer Hafen zu tun hat? Dort, in einem der alten Fabrikgebäude hat sich das Modelabel „Schumacher“ niedergelassen. Und genau diese Mode spielt in dem Film eine große Rolle. So wie Schumacher gibt es eine große Zahl neuer, aufstrebender Unternehmen, die die historischen Bauwerke zu modernen Produktionsstätten und Büros umgebaut haben und dadurch ein Stück Geschichte retten.

Das sind die positiven Beispiele, über die sich der Verein „ Rhein-Neckar Industriekultur“ (RNIK) freut. Die Erhaltung von Gebäuden und die Besinnung auf deren wechselvolle Geschichte, das ist eine der wichtigsten Aufgaben des Vereins, der ehrenamtlich von engagierten Privatpersonen betrieben wird. Mehr als 100 Objekte sind auf der Homepage katalogisiert und beschrieben.  Objekte, die vor Abriss und Vernachlässigung geschützt werden sollen und mit denen immer auch die Geschichte von Pionieren, Architekten und der Lebensverhältnisse von Arbeitern und Arbeiterinnen verbunden ist. Mit Führungen, Ausstellungen und Diskussionen macht der Verein die Industriegeschichte der Rhein-Neckar-Region öffentlich. Geplant sind Tage der Industriekultur und ein Pfad der Industriekultur. Dies wird die Bewerbung der Stadt Mannheim als Kulturhauptstadt im Jahr 2020 neue Impulse geben. Interessierte Bürger und Bürgerinnen, Kulturschaffende, Unternehmen, Museen und Vereine sind eingeladen, sich zu beteiligen. Hereinspaziert ins Reich der Industriekultur.

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