Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung

Sprache ist der Schlüssel zu einer gelungenen Bildungsbiographie und zu sozialer Teilhabe. Deshalb gehören alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung zu den Kernaufgaben unserer pädagogischen Fachkräfte. Alltagsintegrierte Sprachbildung meint die Unterstützung und Begleitung, Anregung und Herausforderung des Kindes durch Eltern und pädagogische Fachkräfte. Sie beinhaltet eine bewusste sprachliche Interaktion mit dem Kind im pädagogischen Alltag und die Gestaltung einer sprachanregenden Umgebung. In der praxisorientierten Handreichung Alltagsintegrierte Sprachbildung im Frühkindlichen Bereich sind theoretisch-fachliche Grundlagen und konkrete Handlungsempfehlungen für die pädagogische Praxis zusammen gefasst.

Kinder mit sprachlichem Unterstützungsbedarf erhalten darüber hinaus gezielte Sprachförderangebote. Entsprechend qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher unterstützen die Kinder dabei, den sprachlichen Ausdruck in der deutschen Sprache zu verbessern.

Aktuelle Sprachförderangebote und -projekte in Mannheimer Kindertageseinrichtungen sind beispielsweise:

  • Sprachförderung für alle Kinder in Tageseinrichtungen mit Zusatzbedarf in Baden-Württemberg (SPATZ). Das Programm SPATZ ist eine Förderinitiative des Landes. Sie besteht aus zwei Programmbausteinen:  „Intensive Sprachförderung im Kindergarten (ISK)“ sowie „Singen – Bewegen – Sprechen“ (SBS).  Weitere Informationen erhalten Sie hier.
  • Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" im Rahmen der Offensive Frühe Chancen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. In diesen Kindertagesstätten werden zusätzlich zu den pädagogischen Fachkräften speziell qualifizierte Zusatzkräfte beschäftigt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
  • Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS). Bei dem bundesweiten Projekt handelt es sich um ein breit angelegtes, fünfjähriges Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit dem Ziel, wirksame Instrumente und Maßnahmen zum gelingenden Sprach- und Schriftspracherwerb bei Kindern vom Kindergarten bis zur weiterführenden Schule zu identifizieren und die Sprachförderung in den Einrichtungen zu optimieren. Weitere Informationen erhalten Sie hier.