Adresse:            Schwarzwaldstraße                                  Lindenhof

 

Bauherr:             Spar- und Bauverein                                Mannheim

 

Architekt:            StefanForster,Frankfurt

 

Fertigstellung:   2007-2011

 

Nutzung:            Wohnungsbau

Schwarzwaldblock

Im Auftrag des Spar- und Bauvereins wurden 2011 im Mannheimer Stadtteil Lindenhof mit der Neubebauung des Schwarzwaldblocks 245 Genossenschaftswohnungen errichtet.

Diese sind auf Grund ihrer zeitgemäßen Ausstattung, Wohnungsgröße und Grundrisse für ältere Menschen ebenso attraktiv wie für junge Familien. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei konzipiert und tragen damit den aus der demografischen Entwicklung resultierenden Anforderungen Rechnung. Tiefgarage, Aufzüge und eine großzügige Grünanlage im Innenbereich als Begegnungsstätte für Jung und Alt prägen zusätzlich die Qualität dieser Wohnanlage.
(Quelle: Spar und Bau Verein)

Das Projekt erhielt die „Hugo Häring Auszeichnung 2011“sowie „Besondere Anerkennung des Deutschen Bauherrenpreises Neubau 2012“:

Mit angemessenen, traditionellen Mitteln wird das große Bauvolumen des Stadtblocks maßstäblich gegliedert. Die Materialwahl, Höhenentwicklung und die horizontalen Bezüge mit Vor- und Rücksprüngen schaffen Lebendigkeit und Rhythmus, die dem Außen- und Straßenraum besondere Qualität verleihen. Der durchgehende Sockel aus Ziegelstein versammelt das Ensemble als eindeutigen und gelungenen Stadtbaustein des Quartiers.         ( Quelle:Würdigung der Jury (H.Häring))

Beurteilung der Jury:

Dem Projekt gelingt es auf hervorragende Weise einer qualitätvollen Wohnbebauung einen urbanen Charakter zu geben und sie überzeugend in den städtischen Kontext einzubinden. Die leichte Krümmung der Blockränder wird großräumig nachgezeichnet. Gleichzeitig wird der Baukörper in klassischer Weise plastisch gegliedert durch Loggien und eine starke Sockelausbildung. Die Plastizität wird durch einen differenzierten Umgang mit der Materialität unterstützt. Es gelingt im Ergebnis die schwierige Balance zwischen der Großform einerseits und andererseits einer Darstellung der einzelnen Wohneinheit, die im Zusammenspiel weder monoton noch zu kleinteilig wirkt, sondern der Wohnbebauung ein überzeugendes, zeitloses Gesicht gibt.

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