Neben der Vertretung im Gemeinderat und dessen Fachausschüssen ist der Migrationsbeirat auch in weiteren kommunalen und zivilgesellschaftlichen Gremien, Arbeitskreisen und Netzwerken aktiv und vernetzt (auch landes- und bundesweit), die entweder dauerhaft bestehen oder temporär zu bestimmten Themen und Fragestellungen eingerichtet werden.
Im März 2024 hat der Gemeinderat die Anmietung einer mobilen Wohnanlage (MoWa) im Columbusquartier beschlossen. In vier Gebäuden sollen für zwei bis drei Jahre rund 300 Geflüchtete untergebracht werden. Die notwendigen Kampfmittelsondierungen sind abgeschlossen, sodass die Bauarbeiten im Oktober 2026 beginnen können. Der Bezug ist für das erste Quartal 2027 geplant. Durch die MoWa sollen zusätzliche Unterbringungsplätze geschaffen und gleichzeitig langfristig Kosten eingespart werden, indem weniger wirtschaftliche Immobilien aufgegeben werden.
Das Sprachcafé trifft sich auch online. Wer nicht in die Bibliothek vorbeikommen möchte oder kann, macht einfach hier mit. Auch dieses Angebot ist kostenlos.
Der Migrationsbeirat entsendet Vertreter*innen als sachkundige Einwohner*innen mit Rede-, Anhörungs- und Antragsrecht in den Gemeinderat und dessen Fachausschüsse. Ein Beschlussrecht besitzen sie dort jedoch nicht (einzige Ausnahme: der beratende Integrationsausschuss) – fachliche und argumentative Kompetenzen bilden somit das Potenzial, mit dem sie sich in den gemeinderätlichen Gremien einbringen können.