Die Untere Abfallrechtsbehörde berät und überwacht Betriebe, Baustellen und Abbruchvorhaben auf der Grundlage der Bestimmungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) hinsichtlich der Einhaltung der abfallrechtlichen Bestimmungen. Darüber hinaus erteilt sie abfallrechtliche Zulassungen und geht abfallrelevanten Umweltbeschwerden nach.
Wilde Müllkippe? Nein Danke! - Sperrmüll auf Abruf, Telefon 115!
Sperrmüll auf Abruf ist kostenlos. Es geht ganz einfach: Bürger Mannheims können 2 x 4 m³ oder 1 x 8 m³ anmelden unter der 115 oder im Internet. Der Sperrmüll wird in der Regel innerhalb von 15 Arbeitstagen bei Ihnen abgeholt.
Abhängig von der Witterung startet die Stadtreinigung im November mit der Laubsammlung im großen Stil. Zur saisonalen Laubsammlung sind etwa ein Dutzend Mitarbeiter*innen mit einem großen Laubsauger im Einsatz. Zusätzlich sind alle die Mitarbeiter*innen der Stadtreinigung im Rahmen ihrer Routinereinigungsaufgaben auch mit der Laubsammlung beschäftigt, denn bei Nässe kann das Laub zur Rutsch- und Sturzgefahr für Fußgänger*innen werden. Auch für Radfahrende und Autofahrer*innen kann Laub eine zusätzliche Gefahrenquelle darstellen.
Im Mannheimer Glückstein-Park wurden 2018 Bäume gepflanzt, für die man spenden kann. Eine Baumspende kostet 700 Euro. Ihr Name erscheint auf dem Schild, das im Park steht.
Organisation: Rhinecleanup Treffpunkt: Statue der Stephanie, Stephanienufer 18, 68163 Mannheim
Der Waldpark hat keinen Schnupfen
Papiertaschentücher und Feuchttücher, achtlos im Gebüsch entsorgt, sind mittlerweile ein alltäglicher Anblick – und ein wachsendes Ärgernis! Das ein oder andere mag wirklich unbeabsichtigt aus der Tasche gefallen sein, aber ein Großteil wird nach dem Benutzen bewusst auf den Boden oder ins Gebüsch geworfen. Was viele nicht wissen: Die vermeintlich harmlosen Einweg-Helfer sind ein echtes Umweltproblem. Papiertaschentücher bestehen zwar aus Zellstoff, sind aber durch ihre stabile, mehrlagige Verarbeitung deutlich schwerer abbaubar als normales Papier. Bis zu einem halben Jahr kann es dauern, bis sich ein Taschentuch vollständig zersetzt. Oft sind in den Tüchern chemische Zusätze enthalten, die das Material reißfest und angenehm machen, aber vom Regen ausgewaschen werden und so ins Erdreich oder in Gewässer gelangen. Dort können sie Kleinorganismen schädigen. Und auch Tiere, die die Tücher mit Nahrung verwechseln und versehentlich fressen, können zu Schaden kommen.
Um auf das Problem aufmerksam zu machen, starten die Initiative RhineCleanUp und der Stadtraumservice Mannheim jetzt eine gemeinsame Plakatkampagne. An den großen Zugängen zum Waldpark werden Aktionsplakate aufgehängt, die auf unterhaltsame Weise auf das ernste Thema hinweisen.
Auch die psychologische Wirkung des Taschentuch-Mülls spielt eine wichtige Rolle. Studien zeigen: In einer bereits verschmutzten Umgebung fällt es Menschen leichter, ihren eigenen Müll achtlos wegzuwerfen als in einer Sauberen. Die Besucherinnen und Besucher sollen mit der Plakataktion sensibilisiert werden, ihre benutzten Taschentücher wieder mit nach Hause zu nehmen oder im nächsten Papierkorb zu entsorgen und - um die Taschentücher nur symbolisch zu sehen - grundsätzlich ihren Umgang mit der Natur zu überdenken.
Ein Kampagnenbestandteil wird ein Cleanup im Waldpark sowie auf angrenzenden Flächen sein, bei dem die Natur noch einmal vom Müll befreit wird. Los geht's am Freitag, 14.11. um 15 Uhr. Treffpunkt ist die Statue der Stephanie, Stephanienufer 18, 68163 Mannheim.
Kommt vorbei am 14. November und lasst uns gemeinsam Gutes für Natur und Tierwelt im Waldpark tun! 🌱
Weitere Informationen zum Cleanup unter www.rhinecleanup.org/de/cleanup/der-waldpark-hat-keinen-schnupfen