Konversionsflächen und städtebauliche Großprojekte
Der Begriff Konversion bezeichnet in der Stadtentwicklung die Umnutzung und aktive Wiedereingliederung brachgefallener Areale in die Stadtlandschaft. Mannheim konzentriert seine Siedlungsentwicklung auf die Konversionsflächen und den Innenbereich und trägt so maßgeblich dazu bei, die Flächeninanspruchnahme der begrenzten Ressource Boden zu reduzieren.
In Mannheim ist der Begriff Konversion in besonderer Form geprägt von der Umnutzung ehemaliger Militärstandorte. 2010 lebten und arbeiteten noch etwa 8.000 Amerikaner in Mannheim. Mit dem Abzug der Amerikaner aus 7 von 8 Standorten endete ein prägendes Kapitel für die Stadt. Gleichzeitig eröffnete sich die Chance, die freigewordene Flächen im Sinne des Leitbilds Mannheim 2030 umzugestalten. Konversion findet aber auch auf nicht mehr genutzten Bahn- und Industriearealen statt, etwa im Glücksteinquartier am Hauptbahnhof, auf dem Areal des Turbinenwerks oder bei einer Umnutzung der ehemaligen Spiegelfabrik. Hier wurden und werden attraktive, klimaökologische und nachhaltige neue Nutzungen geschaffen, vom Grünzug bis zu neuen Wohnquartieren.
Hier ein Überblick über aktuelle Entwicklungsflächen und städtebauliche Großprojekte in Mannheim: