Neugestaltung Bahnhofsvorplatz Willy-Brandt-Platz

 

Neugestaltung Bahnhofsvorplatz

Gemeinsam mit der rnv-GmbH plant die Stadt Mannheim die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes (Willy-Brandt-Platz). Bis zur BUGA 2023 sollen die Haltestelle und große Teile der Platzfläche fertiggestellt werden.

Der Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof Mannheim bildet den zentralen Verkehrsknoten und Ankunftsort der Stadt, der täglich von tausenden Reisenden und Pendlern benutzt wird. Die heutige Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes stammt aus Mitte der 90er Jahre.

Anlass

Mit der Entwicklung der Konversionsflächen in Mannheim entstehen in der Nord-Ost-Achse von der Innenstadt bis zum Stadtrand neue Stadtquartiere. Um der Leistungsfähigkeit des dadurch erweiterten ÖPNV-Angebots gerecht zu werden, plant die rnv-GmbH eine Neuordnung und Kapazitätserweiterung der Haltestellen und Gleistrassen am Hauptbahnhof Mannheim.

Durch die neuen Haltestellen, die Ausweitung der Gleisanlagen und der damit einhergehenden Verlegung der Tiefgaragenausfahrt ergeben sich deutliche Veränderungen im öffentlichen Raum. Diese Veränderungen verlangten nach einer gesamtheitlichen Betrachtung des Bahnhofsvorplatzes. Daher war es naheliegend im Zuge des Haltestellenumbaus die ohnehin bereits stark in Mitleidenschaft gezogenen Platzflächen und Einbauten zu erneuern und eine Neugestaltung umzusetzen.

Neugestaltung

Für die Planungsleistungen der Freiraumplanung war eine EU-weite Ausschreibung notwendig. Der Zuschlag wurde an das Büro Bauchplan an München erteilt.

Der Willy-Brandt-Platz wird sich zukünftig als grüner, funktionaler wie repräsentativer Stadtraum mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten präsentieren. Bauminseln schaffen begrünte schattige Bereiche und bieten gleichzeitig Aufenthaltsmöglichkeiten für Bürger*innen und Reisende. Gleichzeitig prägen und gliedern die grünen Inseln den Verkehrsknoten. Eine offene, großzügige und übersichtliche Platzfläche vor dem Eingang soll dazu beitragen, die Verkehrsangebote als auch die Wege zu Innenstadt und zu den angrenzenden Stadtteilen gut zu erreichen. Fahrradstellplätze und sonstige Ausstattungselemente integrieren sich in die Gestaltung. Die Ausstattung der Haltestelle ist mit der Platzgestaltung abgestimmt. Unterstützt wird dies durch das einheitliche raumübergreifende mit den Oberleitungsmasten kombinierte Beleuchtungskonzept.

Die Maßnahmengenehmigung für die Neugestaltung in Höhe von 6,8 Mio. Euro für den städtischen Anteil wurde im Juli 2020 vom Betriebsausschuss für technische Betriebe (BA TeB) erteilt.

Zeitplan

Der erste Bauabschnitt auf der westlichen Seite soll voraussichtlich ab dem 2. Quartal 2021 bis Ende 2021 erfolgen. Gemeinsam mit der Haltestelle und den Gleisen der rnv wird die mittlere Platzfläche ab voraussichtlich Frühjahr 2022 bis Ende 2022 umgebaut. Die Umgestaltung der östlichen Platzfläche mit Buswendeschleife und Taxiwartebereich erfolgt nach der BUGA bis Ende 2024.

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