Integrationsfonds

Die Stadt Mannheim hat die Umsetzung ihrer strategischen Ziele für eine moderne Metropole zur Grundlage ihres Handelns gemacht. Urbanität stärken, Toleranz leben, Bildungsgerechtigkeit erhöhen und Engagement unterstützen, sind vier von acht Zielen, die unmittelbaren Bezug zur Zuwanderungssituation aus Südosteuropa (SOE) aufweisen. Nur die Anerkennung, dass jede/r Neuzugewanderte auch Potential mitbringt und eben nicht nur Defizite, dass eben Vielfalt erst Vielfalt ist, wenn die Unterschiedlichkeit bestehen bleibt und wertgeschätzt wird, wird der gesamteuropäischen Migrationsentwicklung gerecht und verhilft zu möglichen neuen Handlungsansätzen. 

Nach einer umfassenden Ist-Analyse wurden Handlungsempfehlungen ausgesprochen und eine Beschlussvorlage (Nr. V674/2012) am 18.12.2012 vom Gemeinderat der Stadt Mannheim verabschiedet, in der neben Personalstellen auch Mittel zur Projektförderung für die Integration der Neuzugewanderten aus Südosteuropa beschlossen wurden. Ein wichtiger Aspekt des Integrationsfonds ist die Förderung und Unterstützung der Hilfe zur Selbsthilfe. Gleichzeitig fördert der Integrationsfonds das friedvolle und solidarische Zusammenleben der Menschen vor Ort in den Quartieren und unterstützt die sozial handelnden Akteure in den Nachbarschaften.

Die Weiterführung des Integrationsfonds über 2017 hinaus wurde im Juli 2017 vom Gemeinderat der Stadt Manheim mit der Beschlussvorlage (Nr. V313/2017) verabschiedet. In der Vorlage finden sich neben dem aktuellen Stand der EU-2-Zuwanderung in Mannheim auch Informationen zu den durchgeführten Projekten (2013 - 2016) in den vier Handlungsfeldern (Qualifzierung/Ausbildung/Arbeit, Wohnen/Aufenthalt, Bildung/Erziehung/Gesundheit sowie Sicherheit und Ordnung/Zusammenleben im Quartier).