ANIMA - Ankommen in Mannheim

  • Ansprechpartner

    Fachbereich Demokratie und Strategie
    Team des Beauftragten für Integration und Migration
    Liudmila Hahn
    Fachbereich Demokratie und Strategie
    Team des Beauftragten für Integration und Migration
    Maryna Lahvinovich
    • E-Mail senden
    • Rathaus E5
      68159 Mannheim
    • 0621 293 - 9533
    • 0621 293 - 479533
  • Weitere Informationen

    ANIMA Beratungsstellen:

    (Bitte beachten Sie, dass auf Grund aktueller Kontaktbeschränkungen die Terminvergabe nur am Telefon erfolgt!)

    Caritas am Gemeinschaftszentrum Jungbusch
    Jungbuschstr. 19
    68159 Mannheim

    Frau Veit: 0176 39269999  E-Mail: ehap-jungbusch@caritas-mannheim.de

    Caritas im Quartierbüro Rheinau
    Durlacher Str. 102/1
    68219 Mannheim

    Herr Botez: 0172 8921689 E-Mail: lucian.botez@caritas-mannheim.de

    Caritas im Quartierbüro Schönau
    Rastenburger Str. 38
    68307 Mannheim 

    Herr Botez: 0172 8921689 E-Mail: lucian.botez@caritas-mannheim.de

    Diakonie im Quartiermanagement Neckarstadt-West
    Stadtteilbüro im Alten Volksbad
    Mittelstr. 42
    68169 Mannheim

    Frau Kerezova: 0172 2781133 E-Mail: kerezova@diakonie-mannheim.de

    Diakonie im Quartierbüro Rheinau
    Durlacher Str. 102/1
    68219 Mannheim

    Frau Kerezova: 0172 2781133 E-Mail: kerezova@diakonie-mannheim.de

    Quartiermanagement Unterstadt
    Kurpfalzpassage
    K1, 7-13, 68159 Mannheim
    Zi.013 (Barrierefreier Zugang)

    Herr Zhivkov: 0621 2933446 E-Mail: z.zhivkov@ma-unterstadt.de

    Diakonie im Quartiermanagement Neckarstadt-West
    Stadtteilbüro im Alten Volksbad
    Mittelstr. 42
    68169 Mannheim

    Frau Mlekanova: E-Mail: Pavleta.Mlekanova@neckarstadt-west.de

     

Ein wesentliches Merkmal der EU-Neuzuwanderung aus Südosteuropa besteht darin, dass ein verstärkter Zuzug von einer hohen Konzentration von Zugewanderten in wenigen Stadtteilen gezeichnet ist. Die kommunalen Steuerungsmöglichkeiten sind im Hinblick auf die EU-Freizügigkeit begrenzt, so dass sich die Verantwortung der Stadtverwaltung in sinnvoller Ergänzung der Landes-, Bundes- und EU-Förderung für die Integration der EU-Zugewanderter entwickelt.

„ANIMA – Ankommen in Mannheim!“ ist ein muttersprachliches Beratungsangebot für EU-Neuzugewanderte in prekären Lebenssituationen, welches über den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.

Seit 2016 setzt die Stadt Mannheim das ANIMA-Kooperationsprojekt gemeinsam mit dem Caritasverband Mannheim e.V., dem Diakonischen Werk Mannheim und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, vertreten durch das Mannheimer Quartiermanagement, um.

Die direkte Verortung der ANIMA-Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden sowie beim Mannheimer Quartermanagement stellt die Brückenfunktion von ANIMA in die Regelberatungsstrukturen sicher.

Mit 4,6 Stellendeputaten, angesiedelt im Jungbusch, in der Unterstadt, in der Neckarstadt-West sowie auf der Schönau und Rheinau, konnte mittlerweile ein flächendeckendes Beratungsangebot aufgebaut werden und genau in den Stadtteilen wirken, die besonders durch die prekäre Form der EU-Binnenzuwanderung geprägt sind.

ANIMA II – ganzheitlicher Beratungsansatz für besonders benachteiligten EU-Zuwanderer*innen sowie Familien mit Vorschulkindern unter 7

Der Beratungsansatz von ANIMA verfolgt das Ziel, besonders benachteiligten EU-Neuzugewanderten Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsstrukturen zu erleichtern. Dafür wird muttersprachliches Beratungspersonal eingesetzt, um die hier neu ankommenden Zuwandererinnen und Zuwanderer systematisch und aktiv auf ihrem Weg der Integration in die Gesellschaft zu begleiten. Sie werden dabei unterstützt, selbst Lösungen zu finden und selbst die passenden Regelangebote wie Migrationserstberatung, Integrationskurse, etc. zu finden und zu nutzen.

Die Kinder sollen möglichst frühzeitig bestehende Bildungs- und Freizeitangebote nutzen und in die vorschulischen Betreuungsstrukturen eingebunden werden. Ausgebaut werden auch spezielle Gruppenangebote, mit denen im Ergebnis die familiäre Gesamtsituation verbessert werden kann, z.B. spezielle Gruppenangebote für Frauen. In diesem Format können Themen wie Kindererziehung, gesunde Ernährung, schuldenfreies Haushalten, Bildung, Spracherwerb mit Kinderbetreuung bedarfsgerecht vermittelt werden.

In den vergangenen zwei ANIMA Förderphasen (2016-2018 und 2019-2020) haben mehr als 3.200 EU-Neuzugewanderte und deren Kinder unter 7 Jahren in mehr als 5.000 Beratungsfällen eine professionalisierte, muttersprachliche Beratung erfahren. Die maximale Förderdauer im aktuellen EHAP Programm wurde bis Mitte 2022 verlängert, daran anknüpfend wurde die Fortführung des aktuellen ANIMA-Projekts bis zum 30.06.2022 beantragt.
 

Allgemeine Informationen der EU-Kommission

https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1089&langId=de

Informationen zum EHAP Programm / Bundesministerium für Arbeit und Soziales

https://www.bmas.de/DE/Europa-und-die-Welt/Europaeische-Fonds/Europaeischer-Hilfsfonds/europaeischer-hilfsfonds.html

 

Aktuelle Kontaktdaten der ANIMA-Berater*innen finden Sie rechts unter "Weitere Informationen"

 

 

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