Das Projekt ist in zweierlei Hinsicht von großer Bedeutung für Mannheim. Zum einen war die Quartiersentwicklung Jungbusch/Verbindungskanal ein wichtiger Beitrag zum Stadtjubiläum 2007, zum anderen konnte die Maßnahme mit einem Bündel aus investiven Einzelmaßnahmen gemeinsam mit der erforderlichen Gemeinwesenarbeit im Stadtteil als viertes Projekt der „Sozialen Stadt“ bei Bund und Land erfolgreich angemeldet werden.
Die Modernisierung der Stadtbahnlinie und die Verlegung der Straßenbahnendhaltestelle eröffnete die Möglichkeit der Schaffung eines multifunktionalen Quartiersplatz als neue Ortsmitte im Zentrum von Sandhofen zur Stärkung des Zentrums durch die Nutzung als Markt und für Stadtteilfeste.
Die städtische Wohnungsbautochter GBG hat im Stadtteil Schönau einen Bestand von 1.167 Wohnungen. Ein Teil der Bebauung wurde in den Jahren zwischen 1939 und 1941 im Zuge eines Wohnungsbauprogramms hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, zwischen 1952 und 1960, begann die systematische Bebauung im Rahmen jährlicher Bauprogramme.
Die Maßnahmen hat die Sanierung des „Alten Rathauses Seckenheim“, die Aufwertung der sog. „Seckenheimer Planken“ als zentraler Stadtteilplatz sowie die Umgestaltung der Seckenheimer Hauptstraße und damit verbunden eine Optimierung des ÖPNV durch die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) zum Ziel.