Die Sinus-Milieus gruppieren Menschen nicht nur anhand ihrer sozialen Lage, sondern auch hinsichtlich ähnlicher Lebensauffassungen und Lebensweisen. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen – zu Arbeit, Familie, Freizeit, Geld und Konsum.
Daten zur Milieustruktur einer Stadt bilden eine Ergänzung zu anderen soziodemografischen Merkmalen der Stadtbevölkerung. Zusammen liefern sie wichtige Planungsgrundlagen für kommunales Handeln.
Mit der Neuausrichtung der Mannheimer Stadtentwicklungsplanung zu Beginn der 90er Jahre wurde das Stadtentwicklungskonzept Modell Räumliche Ordnung (MRO) als Planungskonzeption geschaffen und politisch beschlossen. Es bildet den konzeptionellen Rahmen für die räumliche Stadtentwicklung und ist handlungsleitend für konkrete Stadtentwicklungsprojekte.
Die Stadt Mannheim nimmt seit 2009 aktiv an Urban Audit, dem europäischen Städtevergleich der Europäischen Union teil. Seit 2012 stellt die Stadt Mannheim die Betreuende Stelle der KOSIS-Gemeinschaft Urban Audit, die die Datensammlung für Deutschland als Gemeinschaftsvorhaben mit den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Europäischen Statistischen System (ESS) betreibt.
Neben der Erhebung von objektiven Strukturdaten finden alle drei Jahre europaweite Bürgerumfragen zur Lebensqualität in der Stadt statt. Die wichtigsten Mannheimer Ergebnisse aus der Urban Audit-Bürgerumfrage 2021:
Zufriedenheit mit öffentlichen Dienstleistungen in Mannheim
Das Zentrenkonzept bildet die Grundlage für die räumliche Einzelhandelsentwicklung der Stadt Mannheim. Es gibt den räumlichen Rahmen vor, innerhalb dessen Einzelhandelsansiedlungen möglich sind. Es dient als Leitlinie zur Beurteilung von Standortanfragen, zur Entwicklung von Standortangeboten und als Basis und Orientierung für die Aufstellung und Änderung von Bebauungsplänen. InvestorInnen, ProjektentwicklerInnen, FilialistInnen und MarktbetreiberInnen schätzen das Zentrenkonzept als wichtigen Baustein für eigene Planungen und als Beitrag zur Investitionssicherheit.
Träger der Flächennutzungsplanung ist der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim, ein Zusammenschluss von 18 Städten und Gemeinden im baden-württembergischen Kerngebiet der Metropolregion Rhein-Neckar.
Die Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans wurde im Juli 2020 mit der Bekanntmachung des aktuell wirksamen Flächennutzungsplanes abgeschlossen.
Der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) ist Träger der Regionalplanung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Er stellt den Einheitlichen Regionalplan auf, schreibt diesen fort und arbeitet an dessen Verwirklichung mit.