Aktuelle Informationen zur Abfallentsorgung

3. Juni 2026

Der Recyclinghof Im Morchhof 37 schließt am 12. Juni 2026 um 12 Uhr. Bei Bedarf, der ABG-Recyclinghof ist von 8 bis 16 Uhr geöffnet. 

 

27. Mai 2026

So entsorgt man Sperrmüll richtig

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen den kostenlosen Sperrmüllservice der Stadt Mannheim. Das belegen die Anmeldezahlen: Allein im Jahr 2025 wurden 31.637 angemeldete Sperrmüllaufträge durch die Müllwerker des Stadtraumservice Mannheim beseitigt. Pro Jahr hat jeder Haushalt die Möglichkeit, Sperrmüll kostenlos abholen zu lassen, entweder zweimal bis zu 4 oder einmal bis zu 8 Kubikmeter. Außerdem kann Sperrmüll bei den Recyclinghöfen angeliefert werden. Erfolgt die Anlieferung anstelle einer Abholung, ist sie sogar kostenfrei.

Anmeldung von Sperrmüll – so einfach geht‘s

Wer Sperrmüll anmelden möchte, hat drei Möglichkeiten:

1)    Auf dieser Homepage direkt auf der Startseite auf „Anmeldung Sperrmüll“ klicken und das Online-Formular entsprechend ausfüllen.
2)    Über die kostenfreie Mannheim App kann das Sperrmüll-Online-Formular von unterwegs am Smartphone ausgefüllt werden. Einfach in der App auf „Service“ klicken.
3)    Über die Behördennummer 115 ist eine telefonische Anmeldung möglich. Sie ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr für Bürgerinnen und Bürger erreichbar.

Selbstanlieferung bei den Recyclinghöfen

Wer es eilig hat und seinen Sperrmüll schnell entsorgen möchte, kann anstelle eines Abholtermins auch eine Selbstanlieferung beim Recyclinghof Im Morchhof 37 oder beim ABG-Recyclinghof auf der Friesenheimer Insel buchen. Hierfür ist die telefonische Anmeldung bei der 115 oder über das Sperrmüll-Online-Formular erforderlich. Bürgerinnen und Bürger erhalten vom Kundencenter des Stadtraumservice Mannheim eine Bestätigung per E-Mail oder per Post, die bei Anlieferung vorzuzeigen ist. Der Selbstanlieferungsschein ist ab Ausstellungsdatum vier Wochen gültig und berechtigt zu einer einmaligen Anlieferung von bis zu 4 Kubikmetern Sperrmüll.

Wann muss ich für Sperrmüll bezahlen?

Mehrmengen über 4 bzw. 8 Kubikmeter oder ab der dritten bzw. zweiten Abfuhr kosten bei Abholung durch die Müllwerker 20,70 €. Bei Anlieferung an den Recyclinghöfen ohne Anlieferungsschein kostet Sperrmüll 7,60 € bei einer Menge bis 0,5 Kubikmeter − das entspricht etwa der Füllung eines Pkw-Kofferraums. Darüber hinaus kostet jeder weitere Kubikmeter 15,20 €. Die Anlieferung unter vier Kubikmeter ist bei beiden Recyclinghöfen möglich. Mengen über vier Kubikmeter können nur beim ABG-Recyclinghof angeliefert werden, da sie verwogen werden. Wer einen Wunsch- oder Expresstermin innerhalb von zwei bis drei Tagen braucht, zahlt eine Fahrtkostenpauschale in Höhe von 62,20 €.

Städtevergleich

Im Vergleich: In Karlsruhe wird für die Selbstanlieferung von Sperrmüll eine Pauschalgebühr in Höhe von 25 € je angefangenen halben Kubikmeter erhoben. Wer in Heidelberg wohnt, zahlt für die Kofferraum-Füllung seines Pkws 6 €.

Weitere Informationen zum Sperrmüll sowie eine Liste mit Gegenständen, die zum Sperrmüll gehören, gibt es auf dieser Homepage unter dem Suchbegriff "Sperrmüll".

Wie man sieht, gibt es genug Wege, seinen Sperrmüll entspannt abholen zu lassen oder selbst anzuliefern, sodass es keinen Grund gibt, ihn illegal im Stadtgebiet zu entsorgen!

 

21. Mai 2026

Tag der Biotonne am 26. Mai

Am 26. Mai 2026 ist der bundesweite Tag der Biotonne. Dies ist Anlass für die Stadt Mannheim, die kostenlose Biotonne zu bewerben. Wer die kostenlose Biotonne nutzt, schützt nicht nur Klima und Umwelt, sondern kann auch Kosten sparen. Der Stadtraumservice Mannheim gibt hier Tipps zum Umgang.

Die Verwendung der Biotonne trägt zum Klima- und Umweltschutz bei, denn aus Bioabfall entsteht innerhalb weniger Wochen nährstoffreicher Kompost. So kann auf Kunstdünger und andere Düngemittel verzichtet werden. Außerdem kann jeder bei richtiger Trennung mit der kostenlosen Biotonne Abfallgebühren sparen. Denn in der Restmülltonne landet vieles, was über die Biotonne verwertet werden kann. So kann auf eine kleinere Restmülltonne umgestiegen werden. Bei der Nutzung der Biotonne, gibt es wichtige Hinweise, die beachtet werden müssen.

Die Biotonne ist für Abfälle aus Küche und Garten

Organische Abfälle aus Küche und Garten gehören in die Biotonne, beispielsweise Obst- und Gemüsereste, verdorbene Lebensmittel (ohne Verpackung), Kaffeesatz und -filter, Tee, Teebeutel, Eierschalen, Baum-, Strauch- und Rasenschnitt, Unkraut sowie Topfpflanzen (ohne Blumentopf). Aber auch Einwickelpapier z. B. Zeitungs- und Küchenpapier in kleinen Mengen sowie Haare und Federn dürfen in die Biotonne.

Störstoffe schaden der Bioabfallsammlung

Nicht hinein dagegen gehören Glas, Metall, Restmüll oder Kunststoff. Solche Störstoffe beeinflussen die Aufbereitung und sorgen für einen kostenintensiven Mehraufwand. Windeln, Hygieneartikel, Staubsaugerbeutel, Medikamente, Katzen- und Kleintierstreu, Holz, Asche, Kehricht oder Zigarettenkippen dürfen ebenfalls nicht über die Biotonne entsorgt werden. Auch flüssige Essenreste wie Öl oder Suppen, Fleisch und Knochen sowie Speisereste aus Restaurants und Großküchen sollen nicht in die Biotonne. Tierische Abfälle wie Fleisch und Fisch gehören in den Restmüll. Flüssigkeiten können verpackt in die Restmülltonne gegeben werden.

Kein Plastik in die Biotonne

Viele Abfälle aus Küche und Garten können lose gesammelt werden. Um Gerüche in der Biotonne zu vermeiden, ist es am besten, feuchte Bioabfälle in Zeitungspapier einzuwickeln oder in speziellen Papiertüten zu sammeln. Auch um überschüssige Feuchtigkeit zu vermeiden, kann die Biotonne mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt werden. Plastiktüten, auch sogenannte „kompostierbare“ dürfen in keinem Fall verwendet werden. Sie erschweren die Kompostierung da sie nur langsam bzw. gar nicht verrotten. Sie landen als Mikroplastik in der Natur, im Grundwasser und in der Nahrungskette.

Es lohnt sich, Abfälle richtig zu trennen. Wichtig dabei: In die Biotonne gehören nur kompostierbare Abfälle – kein Plastik und kein Restmüll!

 

27. April 2026

Stadt Mannheim testet digitalisierte Leerung der Restmülltonne

Der Stadtraumservice Mannheim testet in den Stadtteilen Feudenheim, Neuostheim und anteilig Wallstadt die Einführung eines Identsystems. Dabei werden die Abfalltonnen für Restmüll direkt am Abfallsammelfahrzeug gescannt und digital erfasst. Zur Durchführung erhalten die Haushalte der drei Stadtteile ab dem 30. April 2026 ein Anschreiben mit Klebeetiketten, die innerhalb von 14 Tagen auf den Restmüllbehältern angebracht werden müssen. 

Mehr Transparenz und Gebührengerechtigkeit

Durch die Digitalisierung erreicht der Stadtraumservice mehr Transparenz bei der Abfallentsorgung, weniger Fehlleerungen, eine gerechtere Abrechnung und eine bessere Kommunikation mit dem Kunden. Die Leerungen können mithilfe des Etiketts besser dokumentiert werden, indem jeder Abfallbehälter zweifelsfrei einem Grundstück zugeordnet wird und nur angemeldete Behälter geleert werden. Das bedeutet mehr Gebührengerechtigkeit. Unberechtigt bereitgestellte Behälter werden von der Leerung ausgeschlossen. Außerdem werden beispielsweise defekte oder ins Abfallsammelfahrzeug gefallene Müllbehälter, dem Betrieb direkt digital gemeldet. So können die Mitarbeitenden bei Nachfragen zur Leerung der Behälter genaue Auskünfte geben. 

Beklebung durch Eigentümer bis 17. Mai

Persönliche Daten der Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer oder Mieterinnen und Mieter sind auf dem Tonnenetikett nicht enthalten. Hier stehen Straße und Hausnummer sowie Behälterart, -nummer, -volumen und Leerungsrhythmus. Das Tonnenetikett muss an der Seite angebracht werden und darf nicht entfernt werden. Es ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitarbeitenden die eindeutige Zuordnung zum Grundstück.

„Dies ist zunächst eine Probephase. Bei der Umsetzung setzen wir auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Die hieraus gewonnenen Erfahrungen nutzen wir bei der Einführung des stadtweiten Identsystems“, erklärt die Eigenbetriebsleiterin Alexandra Kriegel.
Ab dem 18. Mai 2026 will der Stadtraumservice Mannheim die Restmülltonnen im Testgebiet das erste Mal leeren. Die Abfallsammelfahrzeuge sind dafür entsprechend umgerüstet. Die Haushalte in den drei Stadtteilen müssen ihre Müllbehälter bis zum 17. Mai 2026 beklebt haben, wie in der mitversandten Anleitung vorgegeben. Eine Leerung kann nur dann erfolgen, wenn die Restmülltonnen entsprechend gekennzeichnet sind. 

Mit dem digitalen Identifikationssystem wird die Entsorgung in den ausgewählten Mannheimer Stadtteilen transparenter, effizienter und zuverlässiger.

Weitere Informationen sowie ein FAQ gibt es unter dem Stichwort Identsystem.
 

17. März 2026

Leerung der Wertstofftonne aus einer Hand

Ab dem 01.04.2026 leert das Entsorgungsunternehmen Knettenbrech und Gurdulic (K+G) die Wertstofftonnen im gesamten Mannheimer Stadtgebiet. Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mannheim gibt es keine Änderung. Auch die Leerungstermine im Abfallkalender bleiben gültig.

In den meisten Stadtteilen von Mannheim werden die Wertstofftonnen bereits vom privaten Entsorger K+G geleert. Ab April gilt das für das gesamte Stadtgebiet. K+G übernimmt dann auch die Leerung der Wertstofftonnen in Blumenau / Sandtorf, Friesenheimer Insel, Herzogenried, Kirschgartshausen, Mühlauhafen, Neckarstadt-Ost und -West, Sandhofen, Scharhof und Wohlgelegen.

„Für die Bürgerinnen und Bürger in diesen Stadtteilen wird sich nichts ändern – vor allem terminlich nicht“, so Alexandra Kriegel, Eigenbetriebsleiterin Stadtraumservice Mannheim. „Mit K+G gibt es einen einheitlichen Ansprechpartner und Klarheit in der Zuständigkeit.“

K+G ist Ansprechpartner

Bei Fragen zur Leerung, Befüllung oder Aufstellung der Wertstofftonne steht das Entsorgungsunternehmen K+G mit den Kontaktdaten Tel.: 0621 15 04 19 21 und E-Mail: lvp-mannheim@knettenbrech-gurdulic.de zur Verfügung.

Für das gesamte Stadtgebiet gilt nach wie vor eine einheitliche Regelung für die Befüllung der Wertstofftonne: Hinein dürfen Kunststoff-, Metall- und Verbundverpackungen. Zusätzlich kommen stoffgleiche Nichtverpackungen hinein, wie z. B. Kunststoffeimer, Wäschekörbe, Spielzeug aus Kunststoff, Töpfe, Pfannen und sonstige Eisenwaren. Nicht hinein dürfen Elektroschrott, Papier, Holz, Altkleider und Glas. Hierfür gibt es andere Entsorgungswege, etwa die Recyclinghöfe, die Papiertonne und die Depotcontainer. Sollte das Volumen der Tonne einmal nicht reichen, können die Wertstoffe auch an den Recyclinghöfen kostenfrei abgegeben werden. Wird eine zusätzliche Tonne benötigt, kann diese kostenfrei bei K+G angefordert werden.

Grundsätzlich sollen die Wertstoffe in durchsichtigen Säcken oder am besten lose eingeworfen werden, so kann das Volumen wesentlich besser ausgenutzt werden. Weitere Informationen zur Wertstofftonne gibt es auf dieser Homepage (Stichwort: Wertstofftonne).

Hintergrundinformationen

Die Wertstofftonne bietet den Vorteil der gemeinsamen Sammlung von Verpackungsabfällen und anderen Kunststoff- und Metallabfällen. Bislang teilen sich die Dualen Systeme und der Stadtraumservice Mannheim die Sammlung dieser Wertstoffe im Stadtgebiet. Für den Großteil des Stadtgebietes (78%) sind die Dualen Systeme zuständig, für einen kleineren Teil (22%) ist der Stadtraumservice zuständig. Sowohl die Dualen Systeme, als auch der Stadtraumservice haben die Sammlung der Wertstofftonne für ihre Teilgebiete unabhängig voneinander europaweit ausgeschrieben. Dabei hat die Firma K+G jeweils das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und den Auftrag sowohl von den Dualen Systemen als auch vom Stadtraumservice erhalten.

 

9. März 2026

Entsorgung von Altkleidern in Mannheim

Für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft ist die Sammlung von Altkleidern oder Alttextilien von großer Bedeutung. Hierfür stehen im Mannheimer Stadtgebiet rund 300 Altkleidercontainer auf Wertstoffinseln. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Alttextilien in Geschäften, karitativen Einrichtungen und an den städtischen Recyclinghöfen abzugeben. Häufig werden die Wertstoffinseln als Müllhalde missbraucht – ein Problem für die Stadtsauberkeit.

Konzept der Wertstoffinseln

Container zum Sammeln von Altkleidern und Alttextilien sind im Stadtgebiet Mannheim gleichmäßig verteilt. Sie stehen auf den so genannten Wertstoffinseln. Dort kann gleichzeitig auch Altglas in den entsprechenden Containern entsorgt werden. Die Altkleidercontainer sind für die Abgabe von sauberer, trockener und tragbarer Kleidung, Schuhe und Haushaltstextilien. Diese müssen in Säcke verpackt in die Container gegeben werden. Lediglich stark verschmutzte, zerschlissene oder nasse Altkleider und Lumpen gehören in die Restmülltonne.

Die Menge an Altkleidern wird, nicht zuletzt wegen der schnell wechselnden Mode-Trends (Fast Fashion), immer größer. Häufig kann die Leerung der Altkleidercontainer mit der Befüllung durch die Bürgerinnen und Bürger nicht Schritt halten. Auch wenn ein bereits gefüllter Altkleidercontainer angetroffen wird, dürfen keine Säcke mit Altkleidern oder Alttextilien davor oder daneben gelegt werden. Der zunehmende Missbrauch der Wertstoffinseln durch illegale Ablagerungen von Altkleidern, Sperrmüll und anderen Abfällen ist eine Herausforderung für die Sauberkeit in Mannheim. Dies führt dazu, dass Altkleidercontainer an besonders problematischen Standorten abgezogen werden müssen.

Viele Abgabemöglichkeiten

Für gut erhaltene Kleidung oder Alttextilien gibt es zahlreiche alternative Abgabemöglichkeiten. Sie können beispielsweise bei den Mannheimer Sozialkaufhäusern Fairkauf und Markthaus oder bei anderen Sammelinstitutionen gespendet werden. Auch manche Bekleidungsgeschäfte nehmen Altkleider etwa gegen einen Wertgutschein zurück. Zudem können Altkleider bei den Recyclinghöfen kostenlos abgegeben werden – sowohl gut erhaltene als auch nicht mehr nutzbare Textilien.

Wer wissen möchte, wo sich der nächste Altkleidercontainer befindet, kann sich in der App „Abfall Mannheim“ unter „Standorte“ die Altkleidercontainer anzeigen lassen. Auch im amtlichen Stadtplan auf dieser Homepage sind die Standorte der Altkleidercontainer des Stadtraumservice Mannheim eingetragen. 

 

2. März 2026

Ab März: Wöchentliche Leerung der Biotonne – Grünschnittannahme ausgelagert

Ab März leert die Stadt Mannheim die Biotonne bis einschließlich Oktober wieder wöchentlich. Die Grünschnittannahme ist von März bis einschließlich November wieder an der Annahmestelle Im Morchhof 47 möglich.

Kein Plastik in die Biotonne

Wer die Biotonne nutzt, kann dort nicht nur seine Küchenabfälle entsorgen. Sie ist auch geeignet für kleinere Gartenabfälle wie Baum- und Strauchschnitt, Blumenres-te und Laub. Die Abfälle werden anschließend im Kompostwerk Heidelberg weiter-verarbeitet. Der Kompost eignet sich für die natürliche Düngung auf dem Balkon und im Garten. 
Aus Umweltschutzgründen und um die Qualität des Komposts zu gewährleisten, dür-fen Bioabfälle auf keinen Fall in Plastiktüten entsorgt werden. Auch nicht, wenn die-se vom Hersteller als biologisch abbaubar oder kompostierbar gekennzeichnet sind. Bei der Verarbeitung werden nicht aussortierte Plastikfolien im Kompost zu kleinsten Teilchen gehäckselt. Als Mikroplastik gelangen sie in den Boden und ins Grundwasser. 
Zum Sammeln von Obst- und Gemüseschalen oder anderen organischen Abfällen empfiehlt der Stadtraumservice ein größeres Gefäß mit Deckel zu nutzen. Wird es mit Zeitungspapier ausgelegt, kann der Bioabfall direkt in die Biotonne gekippt werden. Natürlich können auch Papiertüten für den Bioabfall verwendet werden. Diese gibt es im Handel bei zahlreichen Super- und Drogeriemärkten zu kaufen. 

Grünschnittannahme wird verlagert – Abgabe von Montag bis Samstag möglich

Von Anfang März bis Ende November richtet der Stadtraumservice wieder die gesonderte Grünschnittannahme Im Morchhof 47 ein. Die Annahmestelle ist von Montag bis Samstag, 8 bis 16 Uhr geöffnet. Auch auf dem Kompostplatz der ABG Abfallbesei-tigungsgesellschaft mbH, Ölhafenstraße 1-3 kann Grünschnitt in haushaltsüblichen Mengen das ganze Jahr über kostenfrei abgegeben werden.
Weitere Informationen zur Biotonne und zu Grünschnitt gibt es auf www.mannheim.de.

 

2. März 2026

Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll

Ob elektrische Zahnbürste, Kühlschrank oder Laptop: Elektroaltgeräte dürfen nicht in den Hausmüll. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe – aber auch gefährliche Substanzen. Altgeräte können kostenlos beim Handel oder beim Recyclinghof abgegeben werden. Enthalten die Geräte sensible Daten sollten diese vorher gelöscht werden.

Die Rückgabe ist ganz einfach

Der Einzelhandel muss Geräte kostenlos zurücknehmen. Alle Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte, deren Gesamtverkaufsfläche mindestens 800 m² beträgt, sind verpflichtet kleine Altgeräte (nicht größer als 25 cm Länge) wie Bügeleisen, Fön oder elektrische Zahnbürste kostenfrei zurückzunehmen. Wichtig: Für die Rücknahme müssen die Geräte nicht dort gekauft worden sein.  Bei größeren Altgeräten wie Kühlschränken gilt diese Rücknahmepflicht nur bei Neukauf eines vergleichbaren Gerätes. 
Auch der Recyclinghof Im Morchhof 37 und der ABG-Recyclinghof in der Max-Born-Straße 28 nehmen Elektro-Klein- und Großgeräte kostenfrei an. Elektrogroßgeräte können auch beim Sperrmüll auf Abruf unter www.mannheim.de (Stichwort Sperrmüll) angemeldet werden.

Warum ist die gesonderte Entsorgung wichtig?

Falsch entsorgte Elektroaltgeräte sind nicht nur eine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, sondern die falsche Entsorgung hat auch wirtschaftliche Auswirkungen. Elektrogeräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die in neuen Produkten wiedereingesetzt werden können. In manchen Elektrogeräten sind Lithium-Ionen- Batterien oder Akkus verbaut. Diese sind bei falscher Entsorgung der Elektrogeräte eine häufige Brandursache in Müllfahrzeugen oder Entsorgungsanlagen.
Zusätzliche Informationen zur richtigen Entsorgung von Elektroaltgeräten gibt es auf www.mannheim.de (Stichwort „Elektroaltgeräte“).
 

8. Januar 2026

Abholung der Weihnachtsbäume

Ab dem 7. Januar 2026 sammelt die Müllabfuhr die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Den genauen Abholtermin finden die Bürgerinnen und Bürger in der App „Abfall Mannheim“ oder im Abfallkalender online unter www.mannheim.de/abfallkalender. 

Die Sammlung beginnt am 7. Januar 2026. Damit die Müllabfuhr die Weihnachtsbäume reibungslos einsammeln kann, sind die Termine, die im Abfallkalender 2026 eingetragen sind, einzuhalten. Dabei ist es wichtig, den Baum zum angegebenen Termin bis 6.30 Uhr gut sichtbar am Gehwegrand zur Fahrbahn abzulegen. Der Baum ist davor restlos abzuschmücken und auf 1,50 Meter zu kürzen. Die Entsorgung der Weihnachtsbäume ist in den Abfallgebühren enthalten. 

Wem die städtische Sammlung zu früh oder zu spät ist, kann seinen Weihnachtsbaum auch beim Recyclinghof Im Morchhof oder beim ABG-Kompostplatz zu den bekannten Öffnungszeiten kostenlos abgeben. 

Die Weihnachtsbäume werden im Anschluss kompostiert und dadurch dem natürlichen Kreislauf zugeführt. Rund 150 Tonnen Grünabfall können so jedes Jahr zu hochwertigem Kompost verwertet werden.