Deponie Friesenheimer Insel

Die ABG Abfallbeseitigungs mbH betreibt im Auftrag der Stadt Mannheim die Deponie auf der Friesenheimer Insel. Dabei handelt es sich um eine Reststoffdeponie. Es werden Inertstoffe wie Bauschutt, Straßenaufbruch, Bodenaushub, Gießereialtsande und andere mineralische Abfälle abgelagert. Sie liegt im Nordosten der Friesenheimer Insel, die im Westen vom Rhein und auf der anderen Seite von einer Altrheinschlinge begrenzt wird. Im Süden mündet der Neckar in den Rhein.

Die Gesamt-Deponie erstreckt sich auf eine Länge von etwa 1,5 Kilometer und Breite von etwa 300 bis 400 Meter. Die Deponie setzt sich entsprechend der zeitlichen Entwicklung aus insgesamt drei Abschnitten und einer Reservefläche zusammen. Davon sind zwei Abschnitte (Urdeponie und Altdeponie) bereits verfüllt.

Die sogenannte Urdeponie hat eine Fläche von circa 16,5 Hektar und liegt am nordwestlichen Rand des Deponiegeländes. Sie wurde bis 1981 betrieben. Die Urdeponie ist überwiegend rekultiviert – so auch ein Teil der Altdeponie – und mit dichter Vegetation bedeckt.

Die Altdeponie wurde 1981 in Betrieb genommen. Sie umfasst eine Fläche von circa 14 Hektar. Seit 2009 ist die Altdeponie stillgelegt. Ab 2006 wurde mit der Oberflächenabdichtung und Rekultivierung begonnen.

Die Erweiterung IV ist der aktuell betriebene Deponieabschnitt der 1993 in Betrieb genommen wurde. Dieser Abschnitt ist als Deponie der Klasse II gemäß Deponieverordnung ausgebaut.