Oberbürgermeister Specht zur Zusammenlegung des Theresienkrankenhauses mit dem Diako
Die BBT-Gruppe hat aktuell bekannt gegeben, dass sie ihren angekündigten Plan, die stationäre Patientenversorgung am Theresienkrankenhaus mit dem ebenfalls zur BBT-Gruppe gehörenden Diako zusammenzulegen, zum 1. Juli umsetzen wird.
Dazu sagt Oberbürgermeister Christian Specht:
„Die schon in etwas mehr als zwei Wochen bevorstehende Schließung der Krankenstationen im traditionsreichen Theresienkrankenhaus ist eine Zäsur für die Gesundheitsversorgung in Mannheim. Sie zwingt viele Menschen dazu, sich im Krankheitsfall neu zu orientieren. Daher ist es jetzt wichtig, dass die Versorgung am neuen gemeinsamen Standort im Diako in Neckarau nahtlos weitergeführt und die Bevölkerung darüber intensiv informiert wird.
Schon unmittelbar nach Bekanntwerden der Schließungspläne im Oktober 2025 habe ich eine Task Force eingerichtet, die das Brüderklinikum Julia Lanz bei seinem aktuellen Transformationsprozess begleitet. Sie ermöglicht die notwendige enge Abstimmung mit dem Universitätsklinikum, den Rettungsdiensten und der Ärzteschaft, um auch in Zukunft die lückenlose medizinische Versorgung in Mannheim zu gewährleisten. Die Task Force hat zum Beispiel darauf hingewirkt, dass die Notfallversorgung in der Zentralen Notaufnahme des Diako auch während des Umzugs jederzeit in vollem Umfang möglich ist.
Vor dem Umzug hat das Brüderklinikum Julia Lanz am Standort Diako einige Abteilungen ausgebaut und die Notaufnahme deutlich erweitert. Auf dieser Basis erwarte ich, dass die BBT-Gruppe gemeinsam mit dem Universitätsklinikum auch in Zukunft die hochwertige Gesundheitsversorgung aller Patientinnen und Patienten in Mannheim sicherstellen wird – insbesondere in medizinischen Notfällen.
Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Theresienkrankenhauses herzlich für ihren Einsatz für die Gesundheit der Menschen in Mannheim. Seit fast 100 Jahren haben sie und ihre Vorgängerinnen und Vorgänger großartiges geleistet – und ich hoffe, dass sie das auch in Zukunft am neuen Standort in Neckarau tun werden.“
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