Gesundheitsprävention bei der Theodor Fliedner Stiftung

Erfolgreiche Teilnahme am Projekt „Prävention in der Pflege“ – Stärkung der Gesundheit von Mitarbeitenden und Bewohner*innen

Die Theodor-Fliedner-Stiftung wurde von der AOK Baden-Württemberg mit dem renommierten PIP-Siegel (Prävention in der Pflege) ausgezeichnet. Dieses Qualitätssiegel honoriert Pflegeeinrichtungen, die sich nachhaltig für die Gesundheitsprävention ihrer Mitarbeitenden und Bewohner*innen engagieren.
Im Rahmen des von der AOK initiierten und begleiteten Projekts „Prävention in der Pflege“ verfolgt die Theodor-Fliedner-Stiftung konsequent das Ziel, die physische und psychische Gesundheit sowie das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden langfristig zu stärken. Dieses ganzheitliche Gesundheitsmanagement trägt maßgeblich zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit und zur Verbesserung der Pflegequalität bei.

„Das Projekt eröffnet der Theodor Fliedner Stiftung neue Perspektiven auf das Thema Gesundheit. PiP ermöglicht, gezielte Maßnahmen für Mitarbeitende und Bewohner*innen zu etablieren. Die Auszeichnung bestätigt den Weg, die Gesundheitsförderung in der Theodor Fliedner Stiftung weiter zu verankern. Das Projekt hat die Stiftung dazu veranlasst, die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements seit Anfang 2025 sicherzustellen", erklärt Bürgermeister Thorsten Riehle, Vorsitzender des Stiftungsrats.

Das PIP-Projekt unterstützt Pflegeeinrichtungen dabei, nachhaltige Strukturen für Gesundheit und Wohlbefinden im Pflegealltag aufzubauen. Während der gesamten Projektlaufzeit wurden gemeinsam mit der AOK bedarfsgerechte Angebote entwickelt, Mitarbeitende aktiv eingebunden und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem Bewegungsförderung, Stärkung der psychischen Gesundheit sowie der Aufbau eines nachhaltigen Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dabei steht die Gesundheit sowohl der Mitarbeitenden als auch der Bewohner*innen im Fokus. Für die Mitarbeitenden werden beispielsweise regelmäßige „Auszeiten vom Arbeitsalltag“ angeboten, bei denen dienstags und donnerstags Entspannungsmassagen durch eine Bewegungstherapeutin stattfinden. Für die Bewohner*innen wurden Maßnahmen wie „Magic Minutes“ eingeführt – eine digitale Plattform zur Aktivierung und Entspannung. Zudem wurden Betreuungskräfte im Rahmen von Schulungen in „MAKS®“ (motorisch, alltagspraktisch, kognitiv, sozial) geschult, einer bewährten nicht-medikamentösen, psychosozialen Intervention zur Behandlung des Demenzsyndroms.

Anne Hofstetter, Gesundheitsmanagerin der Theodor-Fliedner-Stiftung, erklärt: „Mit dem Projekt haben wir einen wichtigen Grundstein für ein gesundheitsförderliches Umfeld für unsere Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohner gelegt. Diese positiven Entwicklungen wollen wir nachhaltig sichern und gezielt weiter ausbauen. Ein großer Dank gilt der AOK, insbesondere unserem PIP-Experten Sebastian Mattes, der uns während der gesamten zwei Jahre engagiert begleitet und unterstützt hat.“

Die AOK würdigt mit dem PIP-Siegel Pflegeeinrichtungen, die Prävention und Gesundheitsförderung systematisch, partizipativ und dauerhaft in ihrem Arbeitsalltag verankern.
Diana Hotz-Werstein, Geschäftsbereichsleiterin Prävention bei der AOK Rhein-Neckar-Odenwald, betont: „Beim AOK-Projekt „Prävention in der Pflege“ werden die Gesundheitsvorsorge für Pflegebedürftige und die betriebliche Gesundheitsförderung für Beschäftigte verbunden. Denn gesunde Beschäftigte sind die Basis für eine gute Pflege und damit für das Wohlbefinden der Pflegebedürftigen. Als AOK Rhein-Neckar-Odenwald werden wir auch weiterhin beratend und unterstützend zur Seite stehen.“

Die Theodor-Fliedner-Stiftung gehört damit zu den Einrichtungen, die aktiv Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden und Bewohner übernehmen. Mit der Auszeichnung verpflichtet sich die Stiftung zugleich, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Ziel ist es, langfristig gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen – zum Wohl aller Beteiligten.

Mit dem PIP-Siegel ist die Theodor-Fliedner-Stiftung zudem im AOK-Pflegenavigator gelistet. Dies bietet Angehörigen eine wichtige Orientierungshilfe bei der Auswahl qualitativ hochwertiger Pflegeeinrichtungen.

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Pressekontakt – V.i.S.d.P.

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