Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ)

Für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung oder einem besonders hohen und umfassenden sonderpädagogischen Förderbedarf steht ein ausgebautes differenziertes Schulwesen mit optimalen sonderpädagogischen Angeboten zur Verfügung. Durch intensive sonderpädagogische Förderung kann auf die individuellen Förderbedürfnisse zum Beispiel durch Entwicklungsförderung, Bewegungsförderung, Förderung von Orientierung und Mobilität, der Kommunikation, Selbstständigkeit oder die Vorbereitung auf Beruf und Leben jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers in hohem Maße eingegangen werden.

In Mannheim gibt es elf Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in öffentlicher Trägerschaft, die sich auf drei Gruppen aufteilen:

Diese Schulen unterrichten nach eigenen Lehrplänen, die von denen der Grund- und Werkrealschulen abweichen.

  • Vier auf spezifische Einschränkungen spezialisierte SBBZ mit den Förderschwerpunkten:

Sehen: Albrecht-Dürer
Geistige Entwicklung: Eugen-Neter-Schule
Hören und Sprache: Hermann-Gutzmann
Emotionale und soziale Entwicklung: Hans-Zulliger

An diesen Schulen wird – außer an der Eugen-Neter-Schule  - nach den Lehrplänen der allgemeinen Regelschulen unterrichtet.

  • Zwei SBBZ für Schüler in längerer Krankenhausbehandlung:

Schule für Kranke I im Uniklinikum

Schule für Kranke II am Zentralinstitut für seelische Gesundheit

Auch diese Schulen unterrichten nach den Lehrplänen der allgemeinen Schulen einschließlich Sekundarstufe II.