Im Rahmen des 2013-Projektes, das im zugehörigen Steckbrief und der Projektvereinbarung näher erläutert wird, erarbeitete Mannheim bis Ende 2009 Maßnahmen, damit Dienstleister noch unkomplizierter und schneller ihre Dienstleistungen auf dem Markt anbieten können.
Interkommunale Kooperation soll auch in Zukunft groß geschrieben werden. Daher sollen vielfältige Optionen überprüft und gegebenenfalls entwickelt werden, welche die Kommunikation zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und der Verwaltung fördern. Das vorrangige Ziel dabei ist es, aus Mannheimer Sicht dazu beizutragen, eine wirtschaftlich, kulturell und sozial attraktive Metropolregion zu schaffen. Dies kommt auch in dem Steckbrief zum Ausdruck, der das Projekt näher erläutert.
Die Vergabe von öffentlichen Aufträgen unterliegt strengen Anforderungen, die - nicht zuletzt durch einheitliche EU-Richtlinien - sicherstellen soll, dass Korruption verhindert wird, Wettbewerb stattfindet und Anbieter gleichberechtigt zum Zuge kommen. Dies erfordert einen hohen bürokratischen Aufwand. Oft ist es deshalb unmöglich, Aufträge kurzfristig zu vergeben. Und auch die regionale Wirtschaft kommt häufig zu kurz.
Ziel des Projektes, das in dem Steckbrief und der Projektvereinbarung näher erläutert wird, ist es, Mannheim durch die Entwicklung einer neuen wirtschaftspolitischen Strategie als führenden Wirtschafts- und Industriestandort für die Zukunft zu positionieren.
Vielfalt wahrnehmen, wertschätzen und als Chance nutzen, das ist der Grundgedanke, auf dem Vielfalts-Management basiert. Die bunt gemischte Bevölkerungsstruktur Mannheims soll sich in der Mitarbeiterschaft der Stadtverwaltung widerspiegeln. Durch die Vertretung durch Beschäftigte aus allen gesellschaftlichen Gruppen fühlen sich Bürgerinnen und Bürger in gleichem Maße wertgeschätzt und anerkannt, sodass die Stadtverwaltung eine höhere Akzeptanz und mehr Vertrauen auf Seiten der Bevölkerung genießt.
"Vier Zeilen für Artikel drei" ist ein Kooperationsprojekt der Stadt (Gleichstellungsbereich) und dem Studiengang Musikdesign der Hochschule für Musik Trossingen. In enger Zusammenarbeit erarbeiteten Studierende mit Lehrenden und Gleichstellungsbeauftragten das Konzept eines partizipativen Musikstücks mit Bezug zu unserem Grundgesetz Artikel 3, Absatz 2 “Männer und Frauen sind gleichberechtigt”.
Das Projektteam bot zwei Mitmachaktionen in #Mannheim und #Trossingen an und lud die Öffentlichkeit ein, auf verschiedene vorgefertigte Beats einen Kurztext zu schreiben und diesen aufzunehmen. Insgesamt 30 Mitwirkende setzen sich darin mit persönlichen Erfahrungen, Begegnungen, Meinungen, Rollenbildern und/oder gesellschaftspolitischen Diskursen auseinander.
Zum Projektteam gehören: Zahra Deilami (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mannheim), Henry Brandstetter, Joshua Hank, Ori Zilbersthain und Jan Zaar (Musikdesign-Studierende), Andreas Brand, Projektleitung HfM Trossingen), Prof. Florian Käppler (Studiengangsleitung #musikdesign), Isabella Fambach, Anna Frese, (Gleichstellungsteam der Stadt Mannheim).
Bei der Mitmachaktion in Mannheim wurden die Mitwirkenden tatkräftig unterstützt von Nora OG und Lori (beide Alumnae der Popakademie).