Vortrag: 60 Jahre Star Trek
Vortrag von Dr.-Ing. Hubert Zitt, Hochschule Kaiserslautern
Freitag 04.12.2026, 17:30 Uhr
Die Kultserie „Star Trek“ lief im September 1966, also vor 60 Jahren, zum ersten Mal im US-amerikanischen Fernsehen. Star Trek kam genau zur richtigen Zeit, um den Nerv der 1960er-Jahre zu treffen.
Einerseits gab es den Wettlauf ins All zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion und Star Trek bot eine optimistische Vision der Erforschung des Alls und der Zukunft. Andererseits thematisierte die Serie aktuelle gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Krieg und Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinweg. Die Crew war divers und zeigte eine geeinte Menschheit, was damals vielen Hoffnung gab.
Star Trek hat, wie es Martin Luther King einmal gesagt hat, das Gesicht des Fernsehens verändert. In der Fernsehserie wurden Menschen so dargestellt, wie es sein soll: als gleichwertig. Aber auch im realen Leben hat in den Vereinigten Staaten und speziell bei der NASA ein Umdenken stattgefunden. Um das Ziel zu erreichen, als erste Nation den Mond zu betreten, wurden Menschen bei der NASA nach ihren Fähigkeiten und nicht nach deren Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft beurteilt und eingestellt. In der Zeit der Mondlandungen hat sich also nicht nur die Technik, sondern auch die Menschheit – besser gesagt, die Menschlichkeit – weiterentwickelt.
Hubert Zitt versucht in seinem Vortrag, den damaligen Zeitgeist „einzufangen“ und anhand ausgewählter Bilder und Filmszenen zu zeigen, wie die Menschen damals gedacht haben, welche Visionen sie hatten und wie die Gleichstellung der Geschlechter einen regelrechten Schub erhielt.