„Geh aus mein Herz und suche Freud!“ Paul Gerhardt und seine Zeit Motetten und Neuvertonungen
„Dichten in mörderischen Zeiten-Hommage an den Liederdichter Paul Gerhardt zum 350. Todestag (1607-1676)
Mit Neuvertonungen seiner Lieder durch die beiden Musikerinnen und ausgewählten Texten zu Leben und Werk widmet sich der Liederabend am Sonntag, dem 26. April, 17.00 Uhr in der Melanchthonkirche Mannheim dem Liederdichter Paul Gerhardt.
Seine 139 Gedichte, die er auch als Lieder für den Gottesdienst schrieb, haben bis heute Eingang in die kirchlichen Gesangbücher gefunden.
Beim Konzert wird auch der Zeithintergrund ausgeleuchtet werden, vor dem die Gedichte Gerhardts entstanden. Seine Lebenszeit ist geprägt vom mörderischen Treiben des Dreißigjährigen Krieges, der Städt und Dörfer verwüstete und die Bevölkerung des Landes dezimierte.
Neben der originellen Neuvertonungen von „Klassikern“ stehen auch weniger bekannte und eigenwillige Lieder und Texte. Lieder und Texte erlauben teils biographische und zeitgeschichtliche Bezüge. So etwa, wenn Gerhardt die Leiden seiner Epoche in ergreifende Worte fasst oder sein zeitgebundenes Bild von Frauentugenden und Ehestand in Reime kleidet. Auch Motetten von Heinrich Schütz und Johann Philipp Erlebach werden zu hören sein.
Ausführende
Regina Dahlen, Sopran
Beate Rux-Voss, Klavier
Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.