Führung, Workshop Kunst & Philosophie. Denkwege zur Kunst mit Kunsthistorikerin und Philosophin Catharina Wittig

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Thema: Albert Camus "Der Mythos des Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde"

Im November stehen just an Allerheiligen Martin Heideggers Ausführungen zu ‚Tod‘ und ‚Sterblichkeit‘ in seinem großen Werk >>Sein und Zeit>> im Zentrum des philosophischen Gesprächs. Die Angst betrifft Heidegger zufolge unser Dasein und verweist darauf, dass das Leben als Ganzes auf dem Spiel stehen kann. Insofern ist das Dasein primär ein Dasein zum Tode und der Mensch ein Sterblicher. Der Tod setzt dem Dasein eine Grenze und verleiht ihm dadurch sowohl seinen Horizont als auch seine Qualität als ein Gut, das wir schätzen und zu dem wir ein Verhältnis einnehmen müssen. Genau dieser Gedanke bleibt bei Heidegger aber nicht hinlänglich ausgefaltet und es wird Simone de Beauvoir sein, die ihn in ihrer Ethik der Existenz ganz ausführt. Dennoch sei gesagt, dass gerade dann, wenn Heideggers Denken den Zusammenhang von Dasein und Zeitlichkeit und insbesondere den Tod umkreist, seine ansonsten schwer zugänglichen Texte eine erstaunliche Leichtigkeit gewinnen, so dass der Genuss, sie zu lesen, nicht ausbleibt.

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