Freiheit der Rheinschifffahrt - Die Geschichte der Mannheimer Akte
Seit über 2000 Jahren nutzen die Anlieger und Herrscher am Rhein den Fluss als Einkommensquelle, Transportweg und Grenze zur Sicherung ihrer Macht. Zölle und Stapelrecht gehörten jahrhundertelang zum Alltag der Schiffer und Kaufleute. Mit Napoleon nahm der europäische Gedanke über die Freiheit der Rheinschifffahrt weiter Fahrt auf. Auch welche Rolle die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt dabei spielte – sie hatte von 1860 bis 1920 ihren Sitz in Mannheim – und wie es nach einem langen Weg zur Einigung von sechs Rheinanliegerstaaten kam, beleuchtet Thomas Hartmann, Vorsitzender des „Mannheimer Schiffahrtsvereins von 1894“ in seinem Vortrag.