Film & Regie: "Holofiction" (Landeskooperation Mittendrin: Jüdisches Leben im Südwesten)
Im Rahmen der Landeskooperation „Mittendrin: Jüdisches Leben im Südwesten“ von Haus der Geschichte Baden-Württemberg und Haus des Dokumentarfilms Stuttgart zeigen Cinema Quadrat und MARCHIVUM Mannheim diesen Essayfilm über die Ikonogaphie des Holocaus - im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Michal Kosakowski!
HOLOFICTION
DEU/AUT 2025. R: Michal Kosakowski. Dokumentarfilm. 102 Min. Originalfassung – ohne Dialoge. FSK: k. A.
Ein Essayfilm über den Holocaust? Nein: über das Bild, das wir uns vom Holocaust machen. Aus mehr als 3.000 Filmen montiert HOLOFICTION sein Geflecht an Szenen, Motiven, Erzählmustern. Züge, Uniformen, Gewalt; gestreifte Häftlingskluft, eingeschlagene Fensterscheiben, glänzende Lederstiefel, Rauchwolken aus den Schornsteinen: Die Ikonographie dieses Menschheitsverbrechens im kollektiven Gedächtnis setzt sich aus dem fiktivem Nachspiel zusammen, denn der Holocaust und der Zweite Weltkrieg gehören zu den am häufigsten verfilmten Ereignissen der Weltgeschichte. Die analytisch-reflexive Montage der Filmausschnitte lädt ein zum Nachdenken über die Verantwortung von Bildern und die Konstruktion historischer Erinnerung.
Der Film läuft im Rahmen der Landeskooperation „Mittendrin: Jüdisches Leben im Südwesten“ von Haus der Geschichte Baden-Württemberg und Haus des Dokumentarfilms Stuttgart. In Kooperation mit MARCHIVUM Mannheim
Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Michal Kosakowski und Christian Groh, MARCHIVUM
Das Buch zum Film „Holofiction. Die Ikonografie des Holocaust im Spielfilm“, hrsg. von Marcus Stiglegger, ist im Schüren-Verlag erschienen.