„Die angespannte Mitte“ – Vorstellung der FES Mitte-Studie 2025
Wie steht es um die gesellschaftliche Mitte in Deutschland? Welche Einstellungen prägen
sie – und wie stabil sind die demokratischen Überzeugungen, die unser Zusammenleben
tragen sollen? Die neue „Mitte-Studie 2024/2025: Die angespannte Mitte“ liefert
Antworten auf diese Fragen. Sie zeigt, dass gesellschaftliche Polarisierungen, Misstrauen
gegenüber Institutionen und rechtsextreme Einstellungen längst keine Randphänomene
mehr sind.
Seit fast zwei Jahrzehnten untersucht die Mitte-Studienreihe im Auftrag der Friedrich-
Ebert-Stiftung regelmäßig politische Einstellungen in Deutschland – und bietet damit
einen einzigartigen Langzeitblick auf die Verfasstheit unserer Demokratie. Die aktuelle
Erhebung macht deutlich: Die gesellschaftliche Mitte steht unter Druck. Sie ist
verunsichert, teilweise erschöpft, sucht Orientierung – und bleibt doch entscheidend
dafür, ob sich demokratische Werte behaupten.
Die Vorstellung der neuen Studie lädt dazu ein, die Befunde gemeinsam zu diskutieren:
Was hält die Gesellschaft noch zusammen? Wo liegen Bruchlinien – und welche
Perspektiven ergeben sich für eine Politik, die Vertrauen, Gerechtigkeit und Teilhabe
stärkt?
Programm
19.00 UhrBegrüßung
•Sarah Nooren, Referentin, FES Landesbüro BaWü
19.10 UhrVorstellung der Mitte-Studie
•Prof. Dr. Beate Küpper, Co-Autorin der Studie
19.40 UhrPodiumsdiskussion mit
•Prof. Dr. Beate Küpper
•Isabel Cademartori MdB, SPD-Bundestagsabgeordnete für Mannheim
•Thomas Hahl, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Mannheim
•Anne Ressel, Pfarrerin und Leiterin der Pfarrstelle Vernetzung Gemein-wesenarbeit, Diakonie und Vesperkirche
Moderation: Ulrike Schnellbach, Journalistin
und dem Publikum
21.00 UhrEnde der Veranstaltung
Anmeldung:
Bis zum 28.3. unter: https://www.fes.de/lnk/mittestudiemannheim