Der vergessene Krieg im Sudan und die aktuelle Situation vor Ort - Afrikatage 2026

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„Ein Blick auf die Hintergründe und unterschiedlichen Interessen aus sudanesischer Perspektive“
Der Krieg im Sudan, der am 15. April 2023 begann, zählt zu den schlimmsten humanitären Krisen der letzten Jahrzehnte. Er wird zwischen den sudanesischen Streitkräften (SAF), dem Militär des Sudan unter dem De-facto-Herrscher Abdel Fattah Burhan, und den Rapid Support Forces (RSF) unter seinem ehemaligen Stellvertreter Mohammed Hamdan Daglo ausgetragen.
Nach Angaben von Ärzten ohne Grenzen, töten, vergewaltigen und attackieren sie Zivilist*innen, zerstören zivile Lebensgrundlagen und Infrastruktur und vertreiben Millionen Menschen. Zeugen berichten Medienagenturen, dass Menschen gezielt aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit angegriffen werden. Bis zu 90.000 Menschen haben Al-Faschir verlassen.
Aufgrund dieser schockierenden Nachrichten möchten wir an diesem Abend aufmerksam machen auf die große Not im Sudan.
Referentin: Hala Elamin, Interkulturelle Promotorin im Regierungsbezirk Stuttgart

Eine Veranstaltung im Rahmen der Afrikatage 2026.

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