100. Geburtstag Marilyn Monroe: "Misfits – nicht gesellschaftsfähig"
Am 1. Juni 1926 wurde einer der größten Filmstars überhaupt geboren: Marilyn Monroe präsentierte ihre aufsehenerregende sexuelle Ausstrahlung mit der Unschuld eines Kindes und wurde so zur Traumfrau der 1950er – und weit darüber hinaus. Doch sie wollte nie als bloßes Sexsymbol gesehen, sondern als Schauspielerin wahrgenommen werden. Mit fünf Filmen zeigen wir die Bandbreite ihrer darstellerischen Kunst.
Wir zeigen ihren letzten Film - und den letzten von Clark Gable:
MISFITS - NICHT GESELLSCHAFTSFÄHIG
USA 1961. R: John Huston. D: Clark Gable, Marilyn Monroe, Montgomery Clift, Eli Wallach, Thelma Ritter. 125 Min. EnglOmdtU. FSK: 12
Die ehemalige Nachtclubtänzerin Roslyn wird von drei Männern, dem alternden Cowboy Gaylord, dem Automechaniker Guido und dem Rodeoreiter Perce, umschwärmt. Die drei Männer plus Roslyn ziehen aus, um Wildpferde zu fangen – doch dann erfährt Roslyn, dass die gefangenen Tiere zu Hundefutter verarbeitet werden sollen. Der ursprünglich romantische Ausflug wird zur Konfrontation der unterschiedlichen Charaktere.
Stolze Männer, die schäbiger Arbeit nachgehen, eine Frau, die ihren Träumen nie gerecht werden kann: Dramatiker Arthur Miller, Ehemann von Marilyn Monroe, hat das Drehbuch geschrieben zu diesem modernen Western um Einzelgänger, die außerhalb der Gesellschaft stehen und kurzzeitig eine Gemeinschaft bilden. Es ist Monroes letzter Film: Sie spielt gegen ihr Rollenklischee – und gewinnt.